Manchester City erlebt nach dem Abgang von Pep Guardiola eine Abwanderung von Spielern

Pep Guardiola- x/@ManCity

Pep Guardiola- x/@ManCity

Nach der Bestätigung des Abgangs von Pep Guardiola zum Ende der Saison 2025/26 droht Manchester City eine tiefgreifende Umgestaltung des Kaders. Der katalanische Trainer, der den Verein ein Jahrzehnt lang erfolgreich mit 20 Titeln geführt hat, verlässt das Etihad-Stadion inmitten von Spekulationen über die Zukunft mehrerer Schlüsselspieler.

Mehrere Namen aus der aktuellen Basis werden mit möglichen Abgängen verknüpft. Unter ihnen gelten Nico González, Rico Lewis, Tijjani Reijnders, Omar Marmoush, Mateo Kovacic, James Trafford und Nathan Aké als Kandidaten, den Verein diesen Sommer zu verlassen. Die Liste spiegelt den Bedarf an Anpassungen der Besetzung für den neuen Zyklus wider.

Josko Gvardiol hingegen prüft trotz des Interesses von Bayern München und Barcelona einen Verlängerungsvorschlag bis 2030. Der kroatische Verteidiger gilt als zentrale Figur für das Zukunftsprojekt.

  • Ruben Dias auf dem Radar von Real Madrid
  • Mit Mourinho könnte das Interesse an Stärke gewinnen
  • City sucht Verstärkung auf bestimmten Positionen

Ruben Dias scheint eines der am meisten diskutierten Ziele zu sein. Der portugiesische Kapitän erregt die Aufmerksamkeit von Real Madrid, insbesondere jetzt, da José Mourinho nach der Wiederwahl von Florentino Pérez voraussichtlich das Traineramt der Königlichen übernehmen wird. Dieser Zusammenhang zwischen Peps Abgang und Mourinhos Ankunft in Madrid könnte Verhandlungen beschleunigen, die zuvor in weiter Ferne schienen.

Der Übergang ist bereits im Gange. Enzo Maresca ist der beliebteste Name für die Nachfolge von Guardiola und arbeitet bereits hinter den Kulissen mit Fußballdirektor Hugo Viana an Plänen für den Sommer. Der Italiener kommt mit der Mission, City konkurrenzfähig zu halten, muss sich aber mit einem Kader auseinandersetzen, der deutlich schrumpfen könnte.

Das Ende der Guardiola-Ära markiert das Ende eines Zyklus der Dominanz im englischen und europäischen Fußball. Viele Sportler kamen zum Verein, angelockt durch das vom spanischen Trainer geleitete Projekt. Ohne ihn an der Spitze muss der Verein die Bindungen und Motivationen neu aufbauen, um einen größeren Ansturm als geplant zu vermeiden.

In den kommenden Wochen muss der Vorstand festlegen, welche Abgänge freigegeben werden und welche Neueinstellungen zum Ausgleich der Gruppe erfolgen. Verstärkungen werden insbesondere auf der rechten Seite, im Mittelfeld und im Angriff erwartet, wobei Namen wie Elliot Anderson und Pedro Porro bereits im Auge behalten werden.

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