Destiny 2 erlebte an diesem Dienstag (9) eine beeindruckende Rückkehr. Beim letzten Monument of Triumph-Update verzeichnete das Spiel einen Rekord von 167.000 gleichzeitigen Spielern auf Steam, den höchsten Höchststand seit zwei Jahren.
Die Zahl stellt den höchsten Wert seit der Veröffentlichung der A Forma Final-Erweiterung im Jahr 2024 dar, die 314.000 Spieler erreichte. Der plötzliche Anstieg überlastete Server, was bei vielen Benutzern zu Instabilität und Anmeldewarteschlangen führte.
Fans organisieren „Protest“ auf Servern
Der Aufstieg war nicht nur Nostalgie. Eine aktive Community-Kampagne ermutigte Spieler, gleichzeitig mitzumachen, um Bungie und Sony die Größe der Fangemeinde zu demonstrieren. Der aktuelle Spitzenwert hat den Rekord von Marathon, dem neuen Spiel des Studios, das seit seiner Veröffentlichung nicht mehr als 88.000 gleichzeitige Spieler hatte, fast verdoppelt.
- Die Petition für Destiny 3 sammelt mehr als 375.000 Unterschriften
- Marathon hat keine reguläre Spielerbasis konsolidiert
- Bungie konzentriert seine Bemühungen auf den neuen Titel
Endentscheidung überrascht Community
Im Mai kündigte Bungie nach fast einem Jahrzehnt das Ende des Supports für Destiny 2 an. Das Studio beschloss, „Marathon“ zu priorisieren, was sofort für Empörung sorgte. Während des Summer Game Fest nutzten Spieler die Veranstaltung, um öffentlich die Entwicklung von Destiny 3 zu fordern.
Die Mobilisierung in den Netzwerken nahm an Stärke zu und gipfelte im Höhepunkt dieser Woche, was zeigt, dass das Franchise auch ohne neue kostenpflichtige Erweiterungen immer noch in Schwung ist.
Ungewisse Zukunft für die Serie
Trotz des Kraftakts der Community ist der Weg zu einem neuen Spiel kompliziert. Laut Bloomberg befindet sich Destiny 3 nicht in der aktiven Entwicklung. Bungie plant erhebliche Entlassungen und erwägt andere Projekte im Destiny-Universum, aber hohe Kosten und finanzielle Herausforderungen machen eine Veröffentlichung vor den frühen 2030er Jahren unwahrscheinlich.
Der Fall veranschaulicht ein häufiges Dilemma auf dem Live-Service-Markt: Spiele mit starker emotionaler Bindung seitens der Community stehen immer noch unter dem Druck, sofortige finanzielle Ergebnisse zu erzielen, insbesondere nach Übernahmen wie Bungie durch Sony.

