Japanische Fans feiern den Weltcup-Sieg mit einer Feier in Shibuya, Tokio

Festa no cruzamento famoso de Tóquio

Festa no cruzamento famoso de Tóquio - reprodução X

Der beeindruckende 4:0-Sieg Japans gegen Tunesien, der dem Team den ersten Triumph bei dem von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichteten internationalen Turnier bescherte, sorgte bei den Fans für große Euphorie. In Tokio, der japanischen Hauptstadt, war eines der Epizentren der Feierlichkeiten der berühmte Shibuya-Kreuzung, der weltberühmt ist und Schauplatz von Demonstrationen ist, die das typische Verhalten japanischer Bürger widerspiegeln.

Dieser Fünf-Wege-Treffpunkt, gelegen vor einer der verkehrsreichsten U-Bahn-Stationen der Metropole mit fast 14 Millionen Einwohnern, ist bereits zu einem traditionellen Treffpunkt für Fans geworden. Es ist das zweite Mal in dieser Ausgabe der Weltmeisterschaft, dass sich Fans dort versammelt haben, um die Erfolge der Mannschaft von Trainer Hajime Moriyasu zu feiern, darunter auch das Unentschieden in der Eröffnungsrunde.

Die organisierte und von Sicherheitskräften überwachte Partei erlaubte den Anwesenden, die Fußgängerüberwege nur während der Rotampel für Fahrzeuge zu besetzen. Darüber hinaus trennten Polizisten den Raum mit gelben Bändern von Fußgängern ab und stellten so sicher, dass die Feier in geordneter Weise ablief, ein Markenzeichen der japanischen Kultur.

Nach Schätzungen im Zusammenhang mit dem japanischen Tourismus wird die Kreuzung während der Hauptverkehrszeiten an normalen Tagen alle zwei Minuten von etwa 1.000 bis 2.500 Menschen überquert. Der Ort ist weltweit als „Shibuya Scramble Crossing“ bekannt, ein Name, der auf die „Mischung“ oder „Schlurfbewegung“ von Menschen anspielt, die an jeder Ampel auftritt.

Der japanische Sinn für Organisation und Respekt zeigt sich auch in den WM-Stadien. Sowohl beim Eröffnungsspiel gegen die Niederlande als auch beim Sieg über Tunesien blieben die Fans nach dem Schlusspfiff auf der Tribüne, um Müll einzusammeln, eine Reinigungstradition, die auch die Spieler selbst in ihren Umkleidekabinen praktizieren.

Neben der guten Leistung in der zweiten Runde sorgte auch der mögliche Gegner Japans gegen die brasilianische Mannschaft in der ersten K.o.-Phase für Diskussionen in den sozialen Medien. Betrachtet man das aktuelle Panorama der Weltmeisterschaft, würde Brasilien, das die Gruppe C anführt, auf den Zweitplatzierten der Gruppe F treffen. Diese Position gehört derzeit Japan, das nach dem Sieg in Monterrey vier Punkte holte und weiterhin mit den Niederlanden um die Gruppenführung konkurriert. Das japanische Team beendet seine Teilnahme an der Gruppenphase am kommenden Donnerstag (25) und trifft auf Schweden.

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