Der Luxusladen Kitson LA wirft der Ehefrau des Hollywood-Stars Betrug vor, weil er Etiketten an Brillen ausgetauscht hat

Bianca Bezdek-Goodloe

Bianca Bezdek-Goodloe - Reprodução Youtube

Ein Luxusunternehmen im kalifornischen Malibu machte einen Vorwurf des mutmaßlichen Betrugs öffentlich und veröffentlichte Bilder eines Kunden, der angeblich Preisschilder an Sonnenbrillen manipuliert hatte. Kitson LA setzte eine Geschenkkarte im Wert von 500 US-Dollar für die Identifizierung der Frau aus, die bald als Bianca Bezdek-Goodloe erkannt wurde. Der Laden behauptete, einen Polizeibericht eingereicht zu haben, in dem er versprach, gegen sogenannte „reiche Schurken“ vorzugehen, die versuchen, kleinen Unternehmen Schaden zuzufügen.

Bianca Bezdek-Goodloe arbeitet als Anwältin in der Unterhaltungsbranche und ist mit J. Mills Goodloe verheiratet, einer prominenten Persönlichkeit in Hollywood. Ihr Mann kann auf einen umfangreichen Lebenslauf zurückblicken und hat an Drehbüchern für Filme wie „The Amazing Story of Adaline“ und „After That Mountain“ mitgewirkt. Darüber hinaus hat er zu den Teams von „Lethal Weapon 3“ und „Free Willy 2“ beigetragen. Er leitete auch Richard Donner Productions, ein Studio, das mit klassischen Werken wie „Superman: The Movie“, „The Goonies“ und „The Omen“ verbunden ist.

Das von Kitson LA beschriebene mutmaßliche Verbrechen betraf die Ersetzung eines Preisschilds. Nach Angaben des Geschäfts war eine Sonnenbrille im Wert von 58 US-Dollar mit einem teureren Ray-Ban-Modell für 198 US-Dollar versehen. Das Malibu-Establishment, das für seinen kontroversen Ansatz bei der öffentlichen Veröffentlichung von Bildern von Personen bekannt ist, denen Diebstahl oder problematisches Verhalten vorgeworfen wird, nutzte den Beitrag, um sich über die Gebühr von 750 US-Dollar pro Stunde lustig zu machen, die Bianca Bezdek-Goodloe ihren Kunden berechnet.

Auf Anfrage von „The California Post“ bestätigte Bianca Bezdek-Goodloe, dass sie die auf den Bildern abgebildete Person sei. Sie wies jedoch alle Vorwürfe vehement zurück und nannte die Behauptungen des Ladens „falsch, diffamierend, irreführend und ungenau“. Der Anwalt argumentierte auch, dass die gesamte Episode nichts anderes als eine von Kitson selbst inszenierte „Reality-Show“ gewesen sei.

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