Der Präsident des Internationalen Fußballverbandes (FIFA), Gianni Infantino, bestätigte am vergangenen Dienstag (23), dass Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, am Finale der Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen wird. Er werde bei der Siegerehrung des Meisterteams anwesend sein, wie der Regisseur in New York mitteilte.
Infantino gab dem nordamerikanischen Sender Fox News ein Interview, in dem er seine Teilnahme detailliert darlegte. „Wir werden mit dem Präsidenten (Trump) zusammen sein, das Finale genießen und dem Sieger die Trophäe überreichen, natürlich gemeinsam. Wir sind die ganze Zeit zusammen“, erklärte der FIFA-Chef und betonte die Partnerschaft zwischen den beiden Staatsoberhäuptern.
Die Erklärung des Anführers wurde schnell auf dem offiziellen Profil des Weißen Hauses im sozialen Netzwerk X veröffentlicht, in dem die Informationen wiederholt wurden. Bisher hat sich Donald Trump nicht öffentlich zu der Angelegenheit geäußert. Die große Entscheidung für die Weltmeisterschaft 2026 ist für den 19. Juli im Stadion von New Jersey geplant.
Obwohl er als großer Sportbegeisterter und Stammgast bei Großveranstaltungen bekannt ist, herrschte gewisse Unsicherheit über die Beteiligung des nordamerikanischen Präsidenten an der WM-Entscheidung. Trump beispielsweise besuchte während des Turniers laut früheren Berichten keine weiteren Spiele der US-Nationalmannschaft oder anderer Mannschaften.
Es ist wichtig anzumerken, dass dies nicht das erste Mal ist, dass Trump und Infantino die Bühne bei einer Sportpreisverleihung in den Vereinigten Staaten teilen, was einen Präzedenzfall für zukünftige Anlässe darstellt. Beide waren bei der Zeremonie zur ersten Ausgabe der Klub-Weltmeisterschaft im Land im Jahr 2025 dabei, als Chelsea PSG mit 3:0 besiegte. Bei dieser Gelegenheit überreichte Trump die Trophäe dem Kapitän der englischen Mannschaft, Reece James, und demonstrierte damit eine bereits bestehende Zusammenarbeit bei großen Fußballveranstaltungen auf amerikanischem Territorium.

