Luis Javier Suárez hat die Chance, bei der Weltmeisterschaft 2026 noch mehr hervorzustechen. Der kolumbianische Mittelstürmer, der im Angriff als Referenz fungiert, trifft an diesem Dienstag (23.) im Akron-Stadion in Guadalajara in der zweiten Runde der Gruppe K auf die DR Kongo.
Nachdem Suárez bei seinem Debüt beim 3:1-Sieg über Usbekistan am Angriff beteiligt war, möchte er seine Position als Torwart festigen. Seine physische Präsenz, seine Kopfbälle und seine Bewegung im Strafraum sind für Néstor Lorenzo wichtige Waffen, die er gegen geschlossene Abwehrreihen einsetzen kann.
Kolumbien führt die Gruppe K mit drei Punkten an und kann sich mit einem Sieg die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale sichern. Der argentinische Trainer betonte das Bedürfnis nach Ruhe, schätzte aber die prägende Kraft von Suárez in entscheidenden Momenten.
Die DR Kongo legt Wert auf eine defensive Organisation
Die DR Kongo überraschte mit einem Unentschieden gegen Portugal im Eröffnungsspiel. Yoane Wissa erzielte das historische Tor, und die Mannschaft von Sébastien Desabre bewies taktische Disziplin mit effizienten Kontern. Die Strategie besteht darin, den kolumbianischen Mittelstürmer durch enge Deckung zu neutralisieren.
Das afrikanische Team kehrt nach mehr als fünf Jahrzehnten zur Weltmeisterschaft zurück – die letzte Teilnahme erfolgte 1974, noch als Zaire. Punkte gegen Kolumbien wären unerlässlich, um von einem beispiellosen Einzug in die K.-o.-Runde zu träumen.
Referenz im Angriff gegen einen niedrigen Block
Suárez sollte im kolumbianischen 4-2-3-1 als Mittelstürmer spielen und als Dreh- und Angelpunkt für Luis Díaz, James Rodríguez und Jhon Arias dienen. Seine Fähigkeit, den Ball zu halten und abzuschließen, ist gegen das wahrscheinliche 5-3-2 oder Fünf-Linien-System der DR Kongo von entscheidender Bedeutung.
Der italienische Schiedsrichter Maurizio Mariani pfeift das Spiel. Ein Sieg reicht für Kolumbien praktisch aus, während die DR Kongo reagieren muss, um ihre Chancen in der Gruppe K zu wahren, in der noch Portugal und Usbekistan vertreten sind. Das Stadion in Guadalajara sollte ein gutes Publikum haben.

