Die Spiele der Weltmeisterschaft 2026 am vergangenen Montag waren geprägt von historischen Leistungen der größten Namen des Weltfußballs. Lionel Messi stellte einen neuen Torrekord bei Weltmeisterschaften auf, Kylian Mbappé war für Frankreich entscheidend und Erling Haaland führte Norwegen in die K.-o.-Runde. In der Gruppe J gelang der algerischen Mannschaft ein entscheidendes Comeback gegen Jordanien und sie blieb im Kampf um den zweiten Platz in der Gruppe.
Messi übertrifft Klose und wird bester Torschütze der WM-Geschichte
Lionel Messi markierte bei der Weltmeisterschaft ein weiteres bemerkenswertes Kapitel seiner Karriere. Der argentinische Star erzielte beim 2:0-Sieg über Österreich in Dallas zwei Tore und erreichte die Marke von 18 Toren bei Weltmeisterschaften und übertraf damit den bisherigen Rekord des Deutschen Miroslav Klose von 16 Toren. Diese bemerkenswerte Leistung wurde am Vorabend seines 39. Geburtstags vollbracht und unterstreicht die Langlebigkeit und anhaltende Wirkung eines der größten Sportler der Fußballgeschichte.
Der Beginn des Spiels war für Messi nicht der einfachste, da er in der ersten Halbzeit einen Elfmeter verschoss. Der Kapitän erholte sich jedoch schnell, erzielte noch vor der Halbzeit den ersten Treffer und sicherte sich in der Nachspielzeit der Schlussphase den zweiten Treffer. Das österreichische Team versuchte zu reagieren und das Spieltempo zu erhöhen, konnte jedoch keine Lücken in der soliden argentinischen Abwehr finden.
Mit den beiden Siegen in Folge sicherte sich der amtierende Weltmeister seinen Platz in der 32. Runde des Wettbewerbs und übernahm die Kontrolle über die Gruppe J.
Regen hält Mbappés Frankreich gegen den Irak nicht auf
Das französische Team hatte in Philadelphia mit zwei Gegnern zu kämpfen: dem Irak und widrigen Wetterbedingungen. Starke Blitze und starker Regen führten zu einer längeren Spielunterbrechung, die jedoch nicht ausreichte, um die Bevorzugung der Franzosen zu ändern. Mbappé erzielte zwei Tore, Ousmane Dembélé vollendete den Torreigen und die Mannschaft um Didier Deschamps siegte mit 3:0.
Der französische Stürmer setzte vor und nach der Pause Akzente und steigerte seine persönliche Turnierbilanz auf vier Tore. Dembélé sicherte sich den Sieg nach einer präzisen Vorlage von Michael Olise. Mit sechs Punkten aus zwei Duellen sicherte sich Frankreich ebenfalls den vorzeitigen Einzug und überließ die Definition der Führung der Gruppe I dem Spiel gegen Norwegen.
Haalands Norwegen sichert sich nach 28 Jahren den Einzug in die K.-o.-Runde
Norwegen bekräftigte, dass seine Rückkehr zur Weltmeisterschaft nach einer 28-jährigen Pause weit über die bloße Teilnahme hinausgeht. Mit einer Galavorstellung von Erling Haaland, der zwei Tore erzielte, schlug das skandinavische Team Senegal in New Jersey mit 3:2 und sicherte sich vorzeitig den Einzug in die K.-o.-Phase des Turniers. Marcus Holmgren Pedersen steuerte den anderen norwegischen Treffer bei.
Die senegalesische Mannschaft zeigte nach dem Rückstand eine Reaktion und reduzierte den Punktestand durch ein Tor von Ismaïla Sarr zu Beginn der zweiten Halbzeit. Das Spiel blieb bis zur Nachspielzeit offen und umstritten, ein Unentschieden gelang der afrikanischen Mannschaft jedoch nicht. Haaland erzielte mit zwei Doppelpacks in Folge vier Tore im Wettbewerb und festigte damit seinen Namen neben Messi und Mbappé im Wettbewerb um den besten Torschützen.
Algerien reagiert und wahrt die Chancen auf die Qualifikation für die Gruppe J
Algerien bewies große Reaktionskraft, um im Streit der Gruppe J am Leben zu bleiben. Nizar Al-Rashdan erzielte in der 36. Minute den ersten Treffer für Jordanien und erhöhte damit den Druck auf die algerische Mannschaft, die bereits bei ihrem Debüt gegen Argentinien besiegt worden war. Erst in der Schlussphase gelang der algerischen Mannschaft die Wende.
Nadhir Benbouali glich in der 69. Minute aus, und Amine Gouiri vollendete in der 82. Minute das Comeback. Durch den 2:1-Sieg holte Algerien drei Punkte und gleicht in der Tabelle mit Österreich aus. Auf der anderen Seite blieb Jordan ohne Torerfolg und sah, dass seine Chancen auf die Qualifikation ernsthaft gefährdet waren.

