Die Direktoren der Boca Juniors bereiten einen neuen Wechsel für Jhohan Romaña vor und stellen San Lorenzo in den Verhandlungen ein Ultimatum

Jhohan Romaña

Jhohan Romaña @johan_espitia98_

Die Boca Juniors haben die Verhandlungen mit San Lorenzo über die Verpflichtung des kolumbianischen Verteidigers Jhohan Romaña wieder aufgenommen. Wie sich herausstellte, betrachten die Verantwortlichen des Klubs La Ribera dies als den letzten Versuch, den Deal mit ihrem argentinischen Rivalen abzuschließen.

Unterdessen setzt das Xeneize-Team seine Vorbereitungen fort. Leandro Lozano nimmt bereits an der Saisonvorbereitung teil und Álvaro Montero wurde offiziell zum neuen Torwart ernannt, was einen aktiven Transfermarkt signalisiert. Juan Román Riquelme wiederum behält ein starkes Interesse an Jhohan Romaña bei und plant einen neuen Vorschlag für San Lorenzo.

Der blau-goldene Club akzeptierte die erste Ablehnung seines Angebots in Höhe von drei Millionen Euro nicht, was zu einem neuen Dialog zwischen den Verbänden zur Wiederaufnahme der Verhandlungen führte. Bocas Absicht besteht darin, den Wert des Vorschlags geringfügig zu erhöhen, ohne die festgelegte Kündigungsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro zu erreichen, und so die Forderungen von San Lorenzo in Einklang zu bringen, das bereits den Abgang eines seiner Hauptsportler aufgrund der Beendigung seines Vertragsverhältnisses zum Jahresende vorsieht.

San Lorenzo steht angesichts des neuen Vorschlags von Boca vor einem Dilemma mit der Zukunft von Jhohan Romaña

Angesichts dieses Szenarios befindet sich San Lorenzo in einer heiklen Situation. Der kolumbianische Verteidiger zeigt keinerlei Absicht, seinen Vertrag zu verlängern, obwohl er keinen sofortigen Abgang erzwingt. Die Manager des Vereins, die die Hälfte der wirtschaftlichen Rechte des Sportlers besitzen, sind sich der politischen Auswirkungen bewusst, die die Abgabe eines Schlüsselspielers an einen traditionellen Konkurrenten mit sich bringt, sie bedenken aber auch das Risiko, ihn im Dezember ohne Kosten zu verlieren, wenn es jetzt keine Einigung gibt.

Damit legt Boca Juniors die Einzelheiten eines neuen Vorschlags fest, der als endgültiges Angebot vorgelegt wird, bevor die Verhandlungen abgebrochen werden. Die Situation löste hinter den Kulissen von La Ribera einen gewissen, wenn auch vorsichtigen Optimismus aus, insbesondere da der Vorstand versucht, dem Wunsch von Trainer Rodolfo Arruabarrena nach einem erfahrenen Verteidiger zur Verstärkung der Mannschaft nachzukommen.

Ein weiterer Aspekt, der Romañas möglichen Wechsel zu Boca Juniors erschwert, ist die Behinderung von San Lorenzos Vermögen. Derzeit hat der Verein Schulden bei einem Investmentfonds in der Schweiz, der die Beträge aus einem möglichen Transfer zwischen den Teams einbehalten könnte. Um diese bürokratische Hürde zu überwinden und den Abschluss des Deals zu gewährleisten, müsste der argentinische Fußballverband (AFA) eingreifen und sicherstellen, dass der Betrag der Transaktion über seine eigenen Konten überwiesen wird, um eine Blockierung durch die europäische Organisation zu verhindern. Diese komplexe finanzrechtliche Frage wäre einer der Punkte, die gelöst werden müssten, wenn zwischen den Vereinen ein Konsens erzielt würde.

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