Valve diskutiert bereits vor der offiziellen Vorstellung der neuen Version der Steam Machine über die nächsten Modelle des kompakten Desktop-Computers. Ingenieure des Unternehmens, darunter Pierre-Loup Griffais, gaben an, dass dieses neue Gerät voraussichtlich nicht die gleiche Haltbarkeit über seinen Lebenszyklus haben wird wie die tragbare Steam Deck-Konsole.
Im Gespräch mit der Zeitschrift PC Gamer wurde klargestellt, dass dieser Unterschied in den unterschiedlichen Zwecken der einzelnen Hardware liegt. Das Steam Deck ist als Plattform mit einer eingeschränkteren Architektur konzipiert, was die Beibehaltung stabiler Konfigurationen rechtfertigt, die weniger jährlichen Änderungen unterliegen.
Andererseits betrachtet Valve die Steam Machine als einen herkömmlichen Personal Computer, der auf ähnliche Weise funktioniert wie andere vorgefertigte Geräte auf dem Markt. Griffais führte aus, dass es für ein Gerät dieser Art „etwas weniger wichtig ist, ein unverändertes Leistungsziel über einen Zeitraum von fünf Jahren beizubehalten“.
Die Entwicklung der Dampfmaschine der nächsten Generation hat noch keine Priorität
Obwohl er vorhersagt, dass die Steam Machine häufige Updates erhalten wird, weist Griffais darauf hin, dass die Entwicklung eines Nachfolgers derzeit nicht das Hauptaugenmerk von Valve ist. Laut dem Ingenieur muss das Unternehmen zunächst die Akzeptanz des Produkts im Markt beobachten und wie Verbraucher und Wettbewerber auf zukünftige Konsolengenerationen reagieren.
Eines der anhaltenden Hindernisse für die gesamte Technologiebranche sind die ständig steigenden Preise für lebenswichtige Komponenten wie RAM und SSDs. Valve selbst ist sich bewusst, dass die Kosten für die erste Dampfmaschine höher sein werden als gewünscht, was das Szenario der globalen Inflation und der Chipknappheit widerspiegelt, die sich auf die Lieferkette ausgewirkt hat, und es ist nicht das einzige Unternehmen, das diese Steigerungen an die Endverbraucher weitergibt.
Microsoft beispielsweise bestätigte am Donnerstag (25) die Preiserhöhung für Xbox Series X|S-Konsolen ab August und begründete die Entscheidung mit steigenden Speicherkosten. Das Unternehmen schließt die Möglichkeit weiterer Anpassungen im Jahr 2027 nicht aus, sofern die aktuelle Wirtschaftslage keine Anzeichen einer Stabilisierung zeigt.
Valve-Ingenieure weisen darauf hin, dass all diese Elemente, einschließlich wirtschaftlicher Herausforderungen und Verbraucherverhalten, bei der Planung künftiger Generationen des Kompakt-PCs von entscheidender Bedeutung sein werden. Es besteht Besorgnis über die Tendenz der Verbraucher, Upgrades aufzuschieben, da es immer schwieriger wird, sich die von der Branche festgelegten neuen Preisniveaus zu leisten.

