Die Ankunft der Familien der Opfer erfolgte am Morgen des 19. August 2026 in Ponta Grossa nach einem tragischen Unfall auf der BR-373 in Paraná. Bei der Verkehrskatastrophe kamen 23 Menschen ums Leben und fünf wurden verletzt, die in der Stadt behandelt werden.
Die tödliche Kollision ereignete sich zwischen einem Lastwagen und einem Kleinbus aus dem Rathaus von Imbituva. Das städtische Fahrzeug transportierte Patienten und Begleitpersonen zu Krankenhäusern im Großraum Curitiba.
Betreuung der Verletzten und Ankunft der Familienangehörigen in Ponta Grossa
Tragédia na BR-373: colisão de micro-ônibus de saúde e carreta mata 23 no Paraná https://t.co/i5wMq1X4A1 #Acidente #BR373 #Imbituva #Ipiranga pic.twitter.com/3F4laNQsTr
— MixVale (@Mixvale) August 19, 2026
Die Überlebenden des Unfalls wurden in Gesundheitsstationen in Ponta Grossa gebracht, das 61 Kilometer von Imbituva entfernt liegt, einer Gemeinde mit rund 30.000 Einwohnern. Inmitten des Schmerzes äußerte Marilda Bertus Cabreira, Ehefrau von Assis Cabreira, 62 Jahre alt, einer der Überlebenden, Hoffnung: „Wir sind sehr erschüttert, aber er ist bereits siegreich.“ Assis wurde in das regionale Universitätskrankenhaus der UEPG eingeliefert und operiert.
Marilda berichtete ganz gerührt, dass ihr Mann im Kleinbus zu einem Termin im Hospital do Trabalhador in der Hauptstadt Paraná war, wo er sich einer Wirbelsäulenbehandlung unterzieht. Ihren Angaben zufolge erlitt Assis eine Milzperforation und einen offenen Bruch im Knie.
Ana Maria Araújo, eine Bewohnerin von Imbituva und eine Freundin, die Marilda ins Krankenhaus begleitete, bedauerte die Tragödie zutiefst. „Die ganze Stadt steht unter Schock“, sagte sie und verwies auf die kollektiven Auswirkungen des Unfalls, der zu den schwersten in Paraná in den letzten Jahren zählt.
Ana Maria gab auch bekannt, dass sie den Busfahrer kannte, der zu den tödlichen Opfern gehörte. „Er war ein guter Kerl, ein geduldiger Fahrer mit allen. Es ist eine große Trauer, sein Leben so verloren zu haben“, sagte er.
Sie selbst nimmt alle fünfzehn Tage den gleichen Weg zur medizinischen Nachsorge im Erasto-Gärtner-Krankenhaus und verdeutlicht damit die Routine vieler Patienten in der Region.
Offenlegung von Überlebenden und Bemühungen zur Identifizierung von Leichen
Das Rathaus von Imbituva gab die Namen der anderen Überlebenden bekannt: Edenilda Taymara Pereira de Medeiros, 26, Luan Gabriel de Brito, 6, Elio Antônio Rosa, 49, und João Miguel Pereira, 22.
Die 23 Leichen, 13 Frauen, 8 Männer und zwei Kinder, wurden zur forensischen Untersuchung und Identifizierung an die technisch-wissenschaftliche Hinrichtungseinheit der wissenschaftlichen Polizei in Ponta Grossa geschickt. Die Familien der Opfer sind auf dem Weg zum Tatort.
Der Staatssekretär für öffentliche Sicherheit, Oberst Hudson Teixeira, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Identifizierung der Leichen bis zum Ende des Tages abgeschlossen sein solle. Das Rathaus von Imbituva plant, eine gemeinsame Trauerfeier zu organisieren.
Zur Untersuchung der Unfallursachen erklärte Teixeira, dass die Bundesstraßenpolizei (PRF), die Wissenschaftliche Polizei und die Zivilpolizei an Gutachten arbeiten. Die Fahrzeuge kollidierten gegen 3:30 Uhr, als sie durch die Stadt Ipiranga fuhren.
„Erst durch die Gutachten können wir eine Aussage über die Unfallursache treffen. Generell ist zu erkennen, dass der LKW zu diesem Zeitpunkt in die falsche Richtung fuhr und frontal und quer mit dem Bus kollidierte. An der Unfallstelle ist eine Bremsspur vorhanden“, sagte die Sekretärin.
Während derselben Pressekonferenz wies Inspektor Berteli von der PRF darauf hin, dass es „starke Anzeichen dafür gebe, dass der Lkw ein Verschulden begangen habe“, da der Lkw von der Fahrspur abgekommen sei, betonte jedoch, dass die Ermittlungen noch andauern. Unter den 23 Opfern ist auch der Lkw-Fahrer.
Auf die Frage der Presse nach der Möglichkeit, dass der LKW-Fahrer am Steuer eingeschlafen sei, gab der Kontrolleur an, dass „diese Möglichkeit zeitlich und bedingt gegeben ist, da keine ungünstigen Wetterbedingungen wie Regen oder Nebel vorgelegen haben“. Er betonte jedoch, dass abschließende Berichte abgewartet werden müssten.
Der Lastwagen gehört einem Unternehmen mit Nummernschildern aus Erechim in Rio Grande do Sul, der Name des Unternehmens wurde jedoch von der PRF nicht bekannt gegeben, da angeblich das Allgemeine Datenschutzgesetz (LGPD) eingehalten wird. Der Kontrolleur ging davon aus, dass der Fahrtenschreiber des Fahrzeugs „nicht voll funktionsfähig“ sei.
Nach Angaben des Kontrolleurs dient der LKW dem Transport von Tieren. Zum Zeitpunkt der Kollision war das Fahrzeug unbeladen.
