Juventus schloss die letzte Saison nicht gut ab, schied aus der Champions League aus und verfehlte wichtige Titel. Dennoch will der Turiner Verein, der nun von Luciano Spalletti geführt wird, für die Saison 2026/27 einen wettbewerbsfähigen Kader mit Präsenz in der Europa League zusammenstellen.
Der Vorstand von Bianconera ist bestrebt, dem Markt einen Schritt voraus zu sein und in Spieler zu investieren, die in ihren aktuellen Vereinen keine garantierte Position haben. Einer der heißesten Namen ist Alexander Sørloth, Stürmer von Atlético de Madrid. Juve hat bereits eine vorläufige Einigung mit dem 30-jährigen Norweger erzielt, der die Lücke füllen soll, die durch den möglichen Abgang von Dusan Vlahovic entsteht.
Im Mittelfeld unterstützt der Verein Brahim Díaz. Der Marokkaner, der einige Zeit bei Mailand verbrachte, gilt als Option, um Kreativität und Ungleichgewicht in den Offensivbereich zu bringen. Obwohl Juventus noch einen Vertrag mit Real Madrid hat, pflegt er Kontakte und prüft eine mögliche Rückkehr nach Italien.
Überraschungstor: Dibu Martínez wird zur Priorität
Die große Neuigkeit ist derzeit das starke Interesse an Emiliano „Dibu“ Martínez, Torhüter von Aston Villa. Der argentinische Weltmeister hätte letzte Saison im Villa Park Anzeichen eines Abschieds gezeigt und gilt nun als Hauptziel für Juve. Spalletti hält ihn für einen Anführer mit der Persönlichkeit, die Bianconera-Verteidigung zu befehligen. Kontakte wurden bereits aufgenommen, aber das hohe Gehalt des Spielers, das zwischen 6 und 7 Millionen Euro netto pro Saison liegt, macht auf sich aufmerksam.
Unterdessen bereitet sich auch Atlético de Madrid auf einen geschäftigen Markt vor. Die Colchoneros streben Marc Cucurella, den Linksverteidiger von Chelsea, als vorrangige Verstärkung in der Verteidigung an und halten an Bernardo Silva von Manchester City fest, um das Niveau im Mittelfeld zu erhöhen.
Was sich für Juventus ändert
Diese Schritte spiegeln Spallettis Bedürfnis wider, Spieler mit Charakter und Siegeserfahrung zu gewinnen. Nach einer unregelmäßigen Saison besteht das Ziel darin, eine solidere Mannschaft aufzubauen, um um den italienischen Titel zu kämpfen und in die Europa League aufzusteigen. Der italienische Trainer legt Wert auf Profile, die eine unmittelbare Wirkung erzielen.
Der Transfermarkt steckt noch in den Kinderschuhen, doch Juventus demonstriert bereits die Absicht, schnell zu handeln. Die nächsten Wochen werden entscheidend für die Neuverpflichtungen und das Gesicht der Mannschaft für die Saison 2026/27 sein.

