Marcelo Miranda, historische Persönlichkeit und ehemaliger Gouverneur, der die Entwicklung von MS geprägt hat, stirbt im Alter von 87 Jahren

Marcelo Miranda - Foto: Alems

Marcelo Miranda - Foto: Alems

Die Hauptstadt von Mato Grosso do Sul, Campo Grande, verzeichnet den Tod von Marcelo Miranda, dem ehemaligen Gouverneur des Staates, der sich an diesem Dienstag, dem 23., ereignete. Er war 87 Jahre alt und die Nachricht von seinem Tod wurde von seiner Familie offiziell bestätigt.

Miranda lag wegen einer Lungenentzündung etwa zwanzig Tage lang in einer privaten Gesundheitsstation der Stadt im Krankenhaus. Berichten zufolge hatte der Politiker in der Vergangenheit Herz- und Nierenerkrankungen und sein Gesundheitszustand entwickelte sich zu einem Versagen mehrerer Organe.

Die Totenwache für Marcelo Miranda ist öffentlich und findet in der gesetzgebenden Versammlung von Mato Grosso do Sul (Alems) statt. Der Einlass beginnt an diesem Mittwoch, dem 24., um 8 Uhr morgens, sodass der Bevölkerung die letzte Ehre erweisen kann.

Als Anerkennung für seinen Beitrag rief der Gouverneur von Mato Grosso do Sul, Eduardo Riedel (PP), eine dreitägige Staatstrauer aus. Die Maßnahme wurde in einer Extraausgabe des Official State Gazette (DOE) veröffentlicht und hebt die bedeutende politische Entwicklung des ehemaligen Gouverneurs hervor.

Höhepunkte der politischen und administrativen Karriere

    Die öffentliche Reise von Marcelo Miranda umfasste wichtige Mandate, wie zum Beispiel:
  • Bürgermeister von Campo Grande (1977 bis 1979)
  • Gouverneur von Mato Grosso do Sul nach Ernennung (1979 bis 1980)
  • Senator der Republik (1983 bis 1987)
  • Durch Direktwahl gewählter Gouverneur von Mato Grosso do Sul (1987 bis 1991)

Marcelo Miranda Soares wurde am 1. Dezember 1938 in der Stadt Uberaba, Minas Gerais, geboren und erwarb seinen Abschluss in Bauingenieurwesen an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften von Uberaba. Er spezialisierte sich auch auf die Kommunalverwaltung und zeichnete sich nicht nur als Ingenieur, sondern auch als Viehzüchter und öffentlicher Verwalter mit großer Erfahrung aus.

Marcelo Mirandas Vermächtnis bei der Gründung von Mato Grosso do Sul

Der Einfluss von Marcelo Miranda in Mato Grosso do Sul geht sogar der offiziellen Gründung des Staates voraus. Als Ingenieur spielte er eine entscheidende Rolle bei grundlegenden Infrastrukturarbeiten für die Region, beispielsweise beim Bau des Jupiá-Staudamms, einem Komplex zwischen Três Lagoas und Castilho.

Später war seine Arbeit beim Department of Highways (DER) von entscheidender Bedeutung. Er trug zur Umsetzung eines umfangreichen Programms bei, das zur Eröffnung von rund 4.500 Kilometern lokaler Straßen führte, einer Infrastruktur, die sich damals als wesentlich für die regionale Entwicklung erwies.

Im öffentlichen Raum bekleidete Marcelo Miranda hochrangige Positionen und war zwischen 1977 und 1978 Bürgermeister von Campo Grande. Mit der anschließenden Gründung von Mato Grosso do Sul stieg er zwischen 1979 und 1980 zum Gouverneur auf und war eine der zentralen Figuren bei der anfänglichen Verwaltungsstrukturierung der neuen föderativen Einheit.

Seine Amtszeit als Gouverneur war geprägt von Projekten von großer Bedeutung, wie der Installation einer etwa 400 Kilometer langen Stromübertragungsleitung, die Campo Grande mit Corumbá verbindet. Darüber hinaus förderte es die Gründung von fünfzehn Gemeinden in kurzer Zeit und tätigte erhebliche Investitionen in den Ausbau strategisch wichtiger Autobahnen, von denen viele später in das Bundesnetz integriert wurden und so den Grundstein für den Fortschritt des jungen Staates legten.

Anschließend vertrat er zwischen 1983 und 1987 Mato Grosso do Sul im Bundessenat als Senator der Republik. Im Laufe seiner vielseitigen Karriere war Marcelo Miranda auch als regionaler Superintendent des National Department of Transport Infrastructure (DNIT) tätig.

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