3.000 Jahre altes Stück: Schwert aus der Bronzezeit von Detektoren in einem Wald in Polen intakt gefunden
Eine bemerkenswerte Entdeckung wurde von einem Metalldetektor in einem Waldgebiet in der Nähe von Danzig, Polen, gemacht. Ein Schwert aus der Bronzezeit tauchte in beeindruckendem Erhaltungszustand aus der Erde auf und wies eine grünliche Patina auf seiner Oberfläche auf.
Die für die Analyse verantwortlichen Experten des Landesamtes für Denkmalschutz gehen davon aus, dass die Waffe zwischen 900 und 700 v. Chr. gefälscht wurde. Dieser Zeitraum entspricht laut Berichten von Archaeology News der Endphase der Bronzezeit auf dem europäischen Kontinent. Die Erhaltung des Stücks trotz Jahrtausenden ist ein Hinweis auf die Seltenheit und den historischen Wert des Fundes, der neue Informationen über die Metallurgie der damaligen Zeit liefern kann.
Zum gleichen Thema: Seltener Fund: 120 Goldstücke aus der Bronzezeit und ungewöhnlicher Ring in Rumänien gefunden

Details der gefundenen antiken Waffe
Das Schwert ist etwa 60 Zentimeter lang. Es ist Teil eines bestimmten Stils, der durch einen Angelgriff gekennzeichnet ist. Dieses Design weist darauf hin, dass die ursprüngliche schmale Metallverlängerung, die aus der Klinge herausragte, durch einen Griff aus organischen Materialien wie Holz, Knochen oder Horn ergänzt wurde. Diese fragileren Bestandteile zerfielen jedoch im Laufe der Jahrhunderte.
Die Bronzeklinge ist von einer Schicht grüner Patina umgeben, einer Kruste, die sich auf natürliche Weise auf dem Metall bildet und in diesem Fall für den Schutz des Artefakts von entscheidender Bedeutung war. Dank ihr sind komplizierte Schnitzereien, gravierte Bögen und Muster aus kurzen Querlinien, die das Stück schmücken, erhalten geblieben. Diese Besonderheiten stimmen mit Schwertern überein, die in den Perioden vier und fünf der Bronzezeit hergestellt wurden, obwohl zusätzliche Konservierungsarbeiten erforderlich sein werden, um die genaue Typklassifizierung der Waffe zu bestätigen.















