Gegen Sergio Pérez wird in Barcelona wegen eines Zwischenfalls mit Hadjar im FP2 nach einer Kontroverse in Monaco ermittelt
Der mexikanische Fahrer Sergio Pérez stand in der Vorbereitungsphase des Großen Preises von Barcelona erneut im Mittelpunkt der Kontroversen. Ein Vorfall auf der Strecke mit Isack Hadjar markierte das zweite freie Training (FP2) des Wettbewerbs und sorgte für Debatten und die Aufmerksamkeit der Rennkommissare.
Diese aktuelle Situation taucht ein paar Tage nach der Strafe für Pérez beim GP von Monaco auf, ein Rückschlag, der sich erheblich auf die Punkteauszählung des Red-Bull-Teams in der Formel 1 auswirkte. Die neue Episode mit Hadjar auf dem traditionellen Circuit de Catalunya in Spanien rückt den erfahrenen Red-Bull-Fahrer wieder ins Rampenlicht und wirft Fragen über den Ablauf seiner Leistung auf.
Der Circuit de Catalunya war die Bühne für dieses zweite freie Training, das in einem äußerst knappen Ergebnis an der Spitze endete. Lando Norris fuhr die beste Zeit des Tages und schlug George Russell und Oscar Piastri mit einem winzigen Vorsprung von nur wenigen Tausendstelsekunden, was die Konkurrenzfähigkeit der Strecke unter Beweis stellte.
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Einzelheiten zum Vorfall mit Sergio Pérez im FP2 in Barcelona
Die Abwesenheit von Pérez beim ersten Training in Katalonien, wo er sein Cockpit dem jungen Fahrer Colton Herta überließ, ging seinem Einstieg in das FP2 mit seinem Auto, dem MAC-26, voraus. Während dieser zweiten Etappe geriet der Red-Bull-Fahrer erneut in eine Auseinandersetzung auf der Strecke, diesmal mit Isack Hadjar als Protagonist der Kontroverse.
Der Vorfall ereignete sich kurz vor Ende des zweiten Freien Trainings, als Pérez in einer Kurve dem jungen französischen Fahrer Isack Hadjar den Weg versperrte und ihn von der Strecke zwang. Das Manöver löste eine sofortige Reaktion von Hadjar aus, der per Funk seine Verärgerung mit offensichtlich wütendem Ton zum Ausdruck brachte und fragte: „Warum hat er das getan?! Ich hätte ihn fast geschlagen!“

Kurz nach dem Vorfall bestätigten die Rennkommissare die Einleitung einer offiziellen Untersuchung gegen Sergio Pérez. Ziel ist es festzustellen, ob der Fahrer Hadjar tatsächlich über die Grenzen des Asphalts auf der Strecke hinausgedrängt hat. Dieses Verfahren soll sich bis zum Ende des zweiten Freien Trainings in Barcelona erstrecken und eine Entscheidung wird noch erwartet.
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Trotz der formellen Untersuchung deutet die allgemeine Erwartung darauf hin, dass keine neuen Sanktionen gegen Sergio Pérez verhängt werden. Eine sorgfältige Prüfung des entscheidenden Schritts zeigte, dass der Red-Bull-Fahrer innerhalb seines regulatorischen Spielraums auf der Strecke blieb. Der junge Franzose Isack Hadjar wiederum hätte ein aggressives Überholmanöver auf der Innenseite der Kurve versucht, wo der Platz für ein sicheres Manöver nicht ausreichte. Darüber hinaus ist ein relevanter Faktor, der die Entscheidung der Sportkommissare beeinflussen kann, die Tatsache, dass sich keiner der Teilnehmer zum Zeitpunkt des Kontakts auf einer schnellen Runde befand, wodurch die Schwere der Wettbewerbsauswirkungen des Vorfalls minimiert wird.
Die Leistung von Sergio Pérez in diesem zweiten freien Training war in gewisser Weise untertrieben, aber völlig verständlich, wenn man bedenkt, dass er nicht am ersten Training teilgenommen hat und daher weniger Zeit hatte, sich an die Bedingungen auf dem Circuit de Catalunya anzupassen. Am Ende beendete der mexikanische Fahrer das FP2 auf dem 20. Platz und fuhr eine Zeit, die 3,835 Sekunden langsamer war als der Spitzenreiter Lando Norris. Obwohl Pérez am Ende der Startaufstellung stand, gelang es ihm, die beiden Aston-Martin-Teamfahrer Fernando Alonso und Lance Stroll zu überholen, die hinter ihm ins Ziel kamen, was darauf hindeutet, dass der Fokus mehr auf Anpassung und Daten als auf reiner Leistung lag.

















