Stadtrat von Mossoró in Live-Übertragung erschossen, Adjutant bei Angriff auf UPA getötet
Bei einem Schießangriff am Montagabend (15) in Mossoró, Rio Grande do Norte, wurde ein Stadtrat an den Beinen verletzt und sein Berater starb. Die Schüsse ereigneten sich während einer Live-Übertragung vor der Notfallstation (UPA) im Viertel Alto de São Manoel. Der Mitarbeiter, der den Moment aufzeichnete, überlebte seine Verletzungen nicht.
Nach Angaben der Leitung der Einheit befand sich der 37-jährige Stadtrat Cabo Deyvison (PL) gegen 22 Uhr außerhalb der UPA und begleitete eine Frau und ein Kind, die nach einem Hundebiss Pflege brauchten. Während die Live-Übertragung stattfand, näherte sich ein Auto und aus dem Inneren wurden mehrere Schüsse abgefeuert. Die Kugeln trafen die Struktur hinter dem Parlamentarier.
Alyson Dyego de Oliveira Morais, der 37-jährige Berater, konnte schnell gerettet werden, überlebte seine schweren Verletzungen jedoch leider nicht. Ratsmitglied Cabo Deyvison erhielt die Erstversorgung bei der UPA und wurde dann mit dem Krankenwagen in das Regionalkrankenhaus Tarcísio Maia gebracht.
Das Team von Corporal Deyvison veröffentlichte in den sozialen Medien eine Erklärung, in der es mitteilte, dass der Gesundheitszustand des Parlamentariers als stabil gilt. In der Notiz wurde tiefe Trauer über den Verlust des Adjutanten zum Ausdruck gebracht und gefragt: „In dieser Zeit des Schmerzes und der Sorge bitten wir um Gebete für die Genesung von Corporal Deyvison und der Familie des Opfers.“
Stand der Ermittlungen zum Anschlag
Die Behörden der Zivilpolizei geben an, dass das Hauptziel des Angriffs der Stadtrat war. Eine der untersuchten Hypothesen ist der mögliche Zusammenhang des Verbrechens mit den Beschwerden des Parlamentariers über die Präsenz und das Vorgehen krimineller Gruppierungen in der Stadt, ein entscheidender Kontext für das Verständnis der Schwere und Motivation des Vorfalls.
Kurz nach dem Vorfall wurde das Auto, das möglicherweise von den Schützen benutzt wurde, verlassen im Viertel Alameda dos Cajueiros aufgefunden und wird einer forensischen Untersuchung unterzogen. Am Ort der Schießerei beschlagnahmte die Polizei ein Munitionsmagazin vom Kaliber 5,56, das normalerweise in Gewehren verwendet wird, was bestätigte, dass bei dem Angriff eingeschränkte Waffen zum Einsatz kamen.
Der für die Untersuchung zuständige Delegierte Renato Oliveira bezeichnete den Angriff als eine barbarische Aktion. Er betonte, dass die Straftat Patienten, ihre Begleiter und Angehörige der Gesundheitsberufe, die sich in der UPA aufhielten, einer Gefahr aussetze. „Es handelt sich um eine äußerst gewalttätige und kriminelle Haltung, die einer Antwort bedarf“, erklärte der Delegierte.
Die Militärpolizei sperrte sofort den Bereich der Gesundheitseinheit ab, um den Einsatz technischer Fachkräfte zu ermöglichen. Am Eingang des Gebäudes waren Schussspuren zu sehen. Die Zivilpolizei untersucht weiterhin die Urheberschaft und die Beweggründe hinter dem Angriff und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Nachricht war kein Verdächtiger festgenommen worden.
Cabo Deyvison, gewählt im Jahr 2024, ist in seiner ersten Amtszeit als Stadtrat der Stadt Mossoró. Seine bisherige berufliche Laufbahn umfasst mehr als 13 Jahre Dienst als Militärpolizist im Bundesstaat Ceará, bevor er eine politische Laufbahn einschlug.
















