Die Polizei rettet in der Westzone von São Paulo sechs afrikanische Zwergigel vor dem illegalen Transport in Bussen
Bei einem kürzlichen Einsatz in der Westzone von São Paulo wurden sechs afrikanische Zwergigel abgefangen, die illegal in einem zwischenstaatlichen Bus transportiert wurden. Dieser konkrete Fall verdeutlicht das alarmierende Ausmaß des Wildtierhandels, der als drittprofitabelste illegale Aktivität der Welt gilt und Schätzungen zufolge jährlich rund 102 Milliarden R$ einbringt.
Die kleinen Säugetiere wurden unter besorgniserregenden Bedingungen gefunden, in einer stickigen Kiste und ohne Zugang zu Nahrung oder Wasser. Nach dem Eingriff wurden die Igel umgehend gerettet und in das Wild Animal Triage and Rehabilitation Center (CETAS) gebracht, wo sie die notwendige Pflege erhalten.
Bei CETAS werden die Tiere einer Reihe biologischer Untersuchungen und tierärztlicher Untersuchungen unterzogen, bevor mit dem Rehabilitationsprozess begonnen werden kann. Es ist wichtig hervorzuheben, dass es in Brasilien zwar unter bestimmten rechtlichen Bedingungen erlaubt ist, Igel als Haustiere zu halten, der heimliche Verkauf und die Vermarktung dieser Tiere jedoch ein schweres Verbrechen darstellt.
Aktuelle vom Zentrum veröffentlichte Daten zeigen, dass die Einrichtung zwischen Januar und Mai 2026 mehr als 30.000 Tiere aufgenommen hat, die Opfer von Menschenhandel oder Unfällen waren. Besorgniserregend ist, dass rund 22 % dieser Tiere aufgrund der Folgen und erlittenen Verletzungen nicht in ihren natürlichen Lebensraum zurückgeführt werden können.
Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Art von Umweltkriminalität haben zu erheblichen finanziellen Ergebnissen geführt. Zwischen September und August des analysierten Zeitraums wurden bei Einsätzen zur Bekämpfung des Wildtierhandels Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 46 Millionen R$ verhängt, wodurch Tausende beteiligte Personen bestraft wurden.
















