Botafogo könnte mit Al-Ahlis 30-Millionen-US-Dollar-Angebot an Atlético de Madrid für Almada Millionen verdienen
Der Al-Ahli-Klub aus Saudi-Arabien bekundete formelles Interesse an Mittelfeldspieler Thiago Almada mit einem Angebot im Wert von 30 Millionen US-Dollar für Atlético de Madrid. Die Nachricht ist von großer Bedeutung für Botafogo, das 50 % der wirtschaftlichen Rechte des Spielers hält und nach Abschluss der Verhandlungen einen erheblichen Betrag erhalten könnte.
Saudisches Interesse heizt den Markt an von Thiago Almada
Das saudische Team Al-Ahli unterbreitete Atlético de Madrid ein Angebot in Höhe von 30 Millionen US-Dollar (rund 162 Millionen R$ zu aktuellen Preisen) für das Talent von Thiago Almada.
Die Information wurde vom argentinischen Journalisten Germán García Grova veröffentlicht und wies darauf hin, dass der Spieler auch einen Dreijahresvertragsvorschlag erhalten habe. Almada, der derzeit die argentinische Mannschaft bei der Weltmeisterschaft verteidigt, deutete an, dass er eine Entscheidung über seine berufliche Zukunft erst nach dem Ende des internationalen Turniers treffen werde.
Direkte finanzielle Auswirkungen für Botafogo
Der mögliche Verkauf von Thiago Almada würde für Botafogo erhebliche finanzielle Auswirkungen haben. Der Club aus Rio behält 50 % der wirtschaftlichen Rechte des Athleten, was bedeutet, dass Glorioso Anspruch auf 15 Millionen US-Dollar hätte, wenn die Verhandlungen mit Al-Ahli über die angebotenen 30 Millionen US-Dollar abgeschlossen werden. Diese Zahl entspricht etwa 81 Millionen R$, eine Kapitalspritze, die für die Finanzen der Schwarzen und Weißen von entscheidender Bedeutung sein könnte.
Die Geschichte von Almadas Verhandlungen mit Atlético de Madrid
Die Verbindung zwischen Thiago Almada und Botafogo geht auf eine frühere große Verhandlung zurück. Im Jahr 2025 verkaufte der Klub aus Rio den argentinischen Mittelfeldspieler für einen festen Betrag von 21 Millionen Euro, was damals 135 Millionen R$ entsprach, an Atlético de Madrid, zusätzlich zu Boni, die sich auf 9 Millionen Euro (rund 58 Millionen R$) belaufen konnten. In dieser Vereinbarung garantierte Botafogo den Erhalt von 50 % der wirtschaftlichen Rechte für künftige Transfers und sicherte so eine Gewinnbeteiligung.
Finanzielle Herausforderungen und Transferverbote des Rio-Klubs
Trotz der Aussicht, Millionen von Dollar zu erhalten, steht Botafogo immer noch vor großen finanziellen Herausforderungen. Eine der dringendsten offenen Fragen ist eine Verschuldung in Höhe von 120 Millionen R$ bei Atlanta United im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Almada im Jahr 2024. Diese Verschuldung hat bereits zur ersten von sechs „Transfersperren“ geführt, die die FIFA gegen den schwarz-weißen Klub verhängt hat und die Neuverpflichtungen verhindert, bis die offenen Fragen geklärt sind. Der Zufluss von 15 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf von Almada könnte diese kritische Situation teilweise entschärfen.
Zukunftsszenario und die Bedeutung von Almadas Entscheidung
Die Definition der Zukunft von Thiago Almada nach der Weltmeisterschaft wird mit Spannung erwartet. Die Wahl des Spielers wird sich nicht nur auf Atlético de Madrid und Al-Ahli auswirken, sondern auch direkte Auswirkungen auf die Finanz- und Marktstrategien von Botafogo haben. Der Abschluss des Verkaufs wird als Gelegenheit gesehen, die Bilanz auszugleichen und die Auswirkungen der FIFA-Sanktionen zu verringern, sodass der Verein wieder in die Lage versetzt wird, in neue Athleten zu investieren.
















