10-jähriges Mädchen erleidet schwere Verbrennungen im Gesicht, nachdem es an einem Virus-Challenge teilgenommen hat
Ein 10-jähriges Kind erlitt schwere Verbrennungen, nachdem es an einem viralen Trend teilgenommen hatte, bei dem weiche Spielzeuge in der Mikrowelle erhitzt wurden. Der Vorfall ereignete sich in Gold Coast, Australien, als Violet Zerbst das erhitzte Spielzeug aus dem Gerät nahm und es zusammendrückte, was zu einer Explosion führte, die ihr Gesicht mit dem kochenden Inhalt bedeckte.
Die Herausforderung kursiert in den sozialen Medien

Der Trend geht dahin, ein Anti-Stress-Gel-Spielzeug in die Mikrowelle zu stellen, um es weicher zu machen. Violet hatte in Videos im Internet andere Leute gesehen, die das gleiche Verfahren durchführten, und glaubte, es sei eine sichere und risikofreie Aktivität.
Das Mädchen erhitzte den Squishy 30 Sekunden lang, nahm ihn aus dem Gerät und begann, das Spielzeug zu quetschen. Dabei explodierte das Objekt und sein Inhalt, der immer noch eine sehr hohe Temperatur hatte, traf sein Gesicht.
Der Vorfall und die Notfallversorgung
„Ich konnte fühlen, wie sich meine Haut löste. Und der Inhalt befand sich in meinem Mund“, erzählte Violet Channel 7 News über die Ereignisse vom 14. Juni.
Die Mutter des Kindes brachte sie sofort ins Badezimmer und hielt ihr Gesicht unter kaltes Wasser, während ihr Vater Jody den Krankenwagen rief. Ihm zufolge seien die Schmerzensschreie seiner Tochter „furchtbar“ gewesen und an manchen Stellen, auch am Mund, habe sich praktisch die Haut gelöst.
„Ich fühlte mich ein wenig schuldig, weil ich gesagt hatte, dass es beim Erhitzen vielleicht etwas weicher werden würde, aber ich hätte nicht gedacht, dass Violet es in die Mikrowelle stellen würde“, kommentierte Jody, als sie darüber nachdachte, was passiert war.
Krankenhauseinweisung und Zukunftsperspektive
Rettungskräfte waren schnell vor Ort und leisteten Erste Hilfe. Violet wurde in das Gold Coast University Hospital gebracht, wo sie eine Woche lang im Krankenhaus blieb und sich wegen ihrer Verbrennungen einer fachärztlichen Behandlung unterzog.
Der Fall gewann an Bedeutung, als die Einrichtung feststellte, dass Violet das zweite Kind war, das in dieser Woche mit Verletzungen durch ein weiches Spielzeug ins Krankenhaus eingeliefert wurde – ein Zeichen dafür, dass der virale Trend ernsthafte Risiken birgt, die vielen Eltern und Erziehern überhaupt nicht bewusst sind.
















