Falscher Betrug mit dem Bundesfinanzamt führt zu einem Verlust von 15.000 R$ für einen 83-jährigen Mann in Niterói
Ein 83-jähriger Einwohner von Niterói in der Metropolregion Rio de Janeiro erlitt einen Verlust von etwa 15.000 R$, als er auf einen Betrug hereinfiel. Ein Krimineller gab sich als Angestellter des Federal Revenue Service aus und überzeugte den älteren Mann von einer falschen finanziellen Auseinandersetzung mit der Behörde über 3.000 R$.
Anschließend besuchte eine Frau die Wohnung des Rentners unter dem Vorwand, die angeblichen Schulden zu begleichen. Es gelang ihr, Bargeld, mehrere Bankkarten, deren Passwörter und auch das Mobiltelefon des Opfers zu stehlen.
Sieben Tage nach dem Vorfall zeigt Claudionor Lopes de Almeida, der verletzte ältere Mann, immer noch große emotionale Belastung. Der Mann war allein zu Hause, als er den Anruf der Kriminellen erhielt.
„Der Betrüger erklärte: ‚Herr Claudionor, Sie haben Schulden in Höhe von 3.000 R$ beim IRS‘. Etwas, das mir nie in den Sinn kam. Er bestand darauf: ‚Ja, Sie schulden Geld‘. Die Art, wie er sprach, überzeugte mich, verwirrte meinen Verstand. Ich war völlig desorientiert“, berichtete Herr Almeida.
Der Aussage des älteren Mannes zufolge kündigte der falsche Diener an, dass eine Frau zu ihm nach Hause kommen würde, um das angebliche Schuldenproblem zu lösen.
Überwachungskameras zeichneten den Moment auf, als die als Verdächtige identifizierte Frau das Wohndorf Claudionor in Niterói betrat. Der ältere Mann selbst empfing sie am Eingang seines Hauses und sie gingen beide in das Grundstück.
Dem Bericht des Rentners zufolge erbeutete der Kriminelle bereits in der Wohnung Bargeld, mehrere Bankkarten, die dazugehörigen Passwörter und das Mobiltelefon.
Aus den Aufnahmen geht hervor, dass der Verdächtige etwa 17 Minuten im Haus blieb. Gleichzeitig wartete draußen ein Motorrad auf sie. Anschließend verließ die Frau das Grundstück und flüchtete vom Unfallort.
Maria da Glória Correia de Almeida, die Ehefrau des Opfers, sagte, sie habe kurz nach dem Putsch einen Anruf von ihrem Ehemann erhalten.
„Er rief mich an und sagte: ‚Ich wurde ausgeraubt. Sie haben meine Karte, das gesamte Geld und auch das Geld von der Bank gestohlen‘, da sie sowohl das Passwort als auch die Karte gestohlen haben“, sagte die Frau.
Immer noch voller Emotionen drückte Claudior ihr Bedauern darüber aus, dass sie das Ziel der Täuschung geworden war.
„Wir arbeiten unser ganzes Leben lang ehrlich. Dann kommt jemand zu dir nach Hause und betrügt dich. Das tut sehr weh. Betrogen zu werden verursacht tiefe Schmerzen, es tut sehr weh“, erklärte der Rentner.
In einer offiziellen Stellungnahme stellte das Bundesfinanzamt klar, dass es keine Hausbesuche ohne dokumentierten vorherigen Termin durchführt. Darüber hinaus fragt die Agentur bei persönlichen Gottesdiensten niemals nach Bankdaten, Kartennummern oder Passwörtern, was eine häufige Vorgehensweise bei Betrügereien ist, die auf die Erpressung älterer Menschen abzielen.
Die Bundesbehörde betonte außerdem, dass ihre Steuerprüfer stets mit einem amtlichen Ausweis vorlegen und den Steuerverfahrensverteilungsbegriff anzeigen, um die Authentizität des Vorgehens zu gewährleisten.
Das IRS teilte außerdem mit, dass alle per E-Mail oder SMS gesendeten Nachrichten nur zu Informationszwecken dienen und den Steuerzahler bei Bedarf an die offiziellen Servicekanäle weiterleiten sollen.
















