Trainer Didier Deschamps führt Frankreich gegen Norwegen bei der Weltmeisterschaft nach dem Tod seiner Mutter nicht mehr an
Trainer Didier Deschamps wird in der Endrunde der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2026 nicht auf der Bank der französischen Nationalmannschaft sitzen. Bei dem Spiel, das am kommenden Freitag, dem 26. Juni, in Boston (USA) ausgetragen wird, muss die Mannschaft ohne ihren Trainer auskommen, der zur Beerdigung seiner an diesem Dienstag verstorbenen Mutter nach Frankreich reist.
Die Leitung des Teams im Spiel gegen Norwegen obliegt Guy Stéphan, Deschamps’ Assistent. Die Entscheidung wurde im Einvernehmen mit Philippe Diallo, dem Präsidenten des französischen Fußballverbandes, getroffen, der die Delegation im Trainingszentrum begleitete. Das Spiel ist von großer Bedeutung, da es über den ersten Platz in der Gruppe I entscheidet und Einfluss auf den Weg Frankreichs in die K.-o.-Runde hat.
Trotz des Führungswechsels hat sich Frankreich seinen Platz in der zweiten Phase der Weltmeisterschaft 2026 bereits gesichert. Die Qualifikation erfolgte nach 3:1-Siegen über Senegal und 3:0 gegen Irak in den ersten beiden Spielen. Derzeit liegt die Mannschaft von Deschamps aufgrund ihrer guten Tordifferenz an der Spitze der Gruppe I.
Der französische Fußballverband veröffentlicht eine offizielle Erklärung zur Entlassung
In einer offiziellen Erklärung teilte der französische Verband mit, dass „Didier Deschamps nicht in der Lage sein wird, die Trainingseinheiten vor dem Spiel zwischen Norwegen und Frankreich zu leiten. Er wird auch am Freitag beim letzten Spiel der französischen Mannschaft in Gruppe I (21 Uhr Ortszeit) nicht auf der Bank sitzen.“
In der Notiz heißt es: „Der Nationaltrainer war bestürzt, als er am Dienstagmorgen vom Tod seiner Mutter erfuhr. Er wird nach Frankreich zurückkehren, um an der Beerdigung teilzunehmen.“
In der Erklärung wird weiter klargestellt: „Im Einvernehmen mit Philippe Diallo, Präsident des französischen Fußballverbandes, der im Trainingszentrum der französischen Mannschaft für die Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten anwesend war, übertrug Didier Deschamps die Verantwortung für die Leitung der Gruppe bis zu seiner Rückkehr seinem Assistenten Guy Stéphan.“
Abschließend erklärte der Verband: „In diesem äußerst schmerzhaften Moment wünschen wir dem Trainer und seiner Familie viel Kraft und versichern ihnen die Unterstützung aller Mitglieder des Verbandes.“
















