Frau in Cheyenne unter dem Vorwurf verhaftet, einen Passagier im Fahrzeug erstochen und einen Bericht erfunden zu haben
Einer Frau aus Cheyenne, Wyoming, werden schwere Strafanzeigen wegen einer Messerstecherei in einem Auto und der angeblichen Erstellung einer falschen Version der Ereignisse zur Verschleierung des Angriffs gestellt.
Veronica Alijah Olivares, 35, wurde am 17. Juni von den Behörden in Cheyenne wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe festgenommen. Die Inhaftierte gilt solange als unschuldig, bis ihre Schuld festgestellt ist oder sie im Gerichtsverfahren die Tat zugibt.
Einer eidesstattlichen Erklärung zufolge erhielt die Polizei am Morgen des 1. April einen Anruf, der zu einem Supermarkt am East Lincolnway führte. Damals teilte Olivares der Polizei mit, dass sie in einem SUV mehrmals von einem Passagier ins Gesicht angegriffen worden sei, und gab an, dass sie zur Selbstverteidigung ein Taschenmesser benutzt habe, nachdem das Opfer ihr Handy gestohlen hatte.
Die Sicherheitsaufzeichnungen des Handelsunternehmens ergaben jedoch, dass Olivares das Unternehmen durch einen anderen Eingang als den in seinem Bericht erwähnten verließ. Experten stellten außerdem fest, dass der Beifahrersitz, auf dem die Frau behauptete, der Angriff habe stattgefunden, leer war.

Eine anschließende Durchsicht der Krankenakten von Olivares vom Mai ergab, dass ein CT-Scan seines Kopfes keinerlei Fraktur aufwies.
Der Fahrer des Autos und die Person, die den Verletzten erlitten hatte, präsentierten der Polizei später eine Version der Ereignisse, die von der ursprünglichen Darstellung abwich. Beide berichteten, Olivares in einem Zustand der Vergiftung und emotionalen Unausgeglichenheit in einem Wohnhaus an der Avenida Duff aufgefunden zu haben, kurz bevor auf dem Rücksitz des Fahrzeugs ein Streit begann. Das Opfer schubste Olivares, der reagierte, indem er ihr in den Arm stach, heißt es in der Erklärung.
Der Fahrer teilte den Behörden mit, dass Olivares daraufhin das blutbefleckte Messer in seine Richtung richtete und sie aufforderte, zum Supermarkt zu gehen. Nach Angaben der Ermittler setzte der Fahrer Olivares dann an seiner Wohnung ab und entfernte später einen kleinen Blutfleck aus dem Innenraum des Wagens.
Vor Ort bemerkten die vor Ort eintreffenden Polizisten lediglich einen dezenten rötlichen Fleck auf Olivares‘ Nase und etwas Blut an seinen Händen. Nach Angaben der Ermittler wies die Frau keine kürzlich erlittenen Verletzungen auf, die ihre Behauptung, sie sei brutal geschlagen worden, bestätigen könnten. Der Polizei gelang es, ein Taschenmesser von Olivares sicherzustellen, dessen Klinge und Griff Blutspuren aufwiesen.
















