Yakuza-Anführer in Nagoya festgenommen, nachdem Pitbull angeblich bei verschiedenen Vorfällen ein Kind und eine Frau gebissen hatte
Die Behörden in Nagoya, Japan, haben zwei Männer festgenommen, von denen einer als Yakuza-Anführer identifiziert wurde, wegen des Verdachts der Beteiligung an Pitbull-Angriffen. Berichten zufolge verletzte der Hund eine Frau und ein Kind, und die Rasse ist für ihre Stärke bei Kämpfen bekannt und wird oft mit Aggressionsvorfällen in Verbindung gebracht.
Bei den festgenommenen Personen handelte es sich um Kenji Mori, der den Vorsitz einer sekundären Organisation innehat, die mit der Yamaguchi-gumi in Verbindung steht, sowie um einen zweiten namentlich nicht genannten Verdächtigen. Die Festnahmen erfolgten, nachdem das Tier, das von den Besitzern als „zahm“ beschrieben wurde und „niemals beißen würde“, eine Frau und einen zweijährigen Jungen schwer angegriffen hatte.
Im April soll es die Verdächtigen versäumt haben, den Gesundheitsbehörden einen konkreten Vorfall zu melden. Bei dieser Gelegenheit griff sein Pitbull das Gesicht eines zweijährigen Jungen auf einer öffentlichen Straße im Stadtteil Naka in der Stadt Nagoya an.
Einen Monat später, im Mai, verübte dasselbe Tier angeblich einen weiteren Angriff, bei dem das Gesicht einer 23-jährigen Frau in einem Park, ebenfalls im Stadtteil Naka in Nagoya, schwer verletzt wurde. Aufgrund der Sachlage wird gegen das Duo wegen schwerer Fahrlässigkeit ermittelt, die zu Körperverletzungen geführt hat.
Die Opfer hatten bei den Vorfällen unterschiedliche Folgen. Der Junge erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, während die Frau schwere Verletzungen an Nase und Mund erlitt, wobei die Genesungszeit voraussichtlich einen Monat betrug.
Die Polizeibehörden haben nicht bestätigt, ob die Beteiligten die gegen sie erhobenen Vorwürfe gestanden haben. Vorläufige Aussagen deuten darauf hin, dass die Besitzer des Hundes die Zahmheit des Tieres bekräftigten und sicherstellten, dass es „unter keinen Umständen beißen würde“, und dass sie Dritten erlaubten, mit dem Pitbull zu interagieren, was im Widerspruch zur öffentlichen Wahrnehmung von Rassen wie dem Pitbull steht, die in manchen Zusammenhängen aufgrund ihres Stärke- und Aggressionspotenzials das Ziel strengerer Gesetze sind.
















