Der schwedische Athlet Anthony Elanga bedauert das fiktive Ausscheiden und feiert seinen Platz im Weltcup erst wenige Minuten nach Spielende
Eine ungewöhnliche Episode ereignete sich am Ende des Aufeinandertreffens zwischen Schweden und Japan, das in der Endrunde der Gruppe F der Weltmeisterschaft mit einem 1:1-Unentschieden endete. Anthony Elanga, der das schwedische Tor erzielte, fiel nach dem Schlusspfiff mit trauriger Miene auf das Spielfeld, überzeugt davon, dass seine Mannschaft aus dem Turnier ausgeschieden war. Nur wenige Augenblicke nach Spielende wurde der Stürmer über die Qualifikation Schwedens für das Achtelfinale informiert.
Der Ursprung der atypischen Situation lag in dem komplexen Geflecht an Ergebnissen, die in der Gruppe benötigt wurden. Um weiterzukommen, musste die schwedische Mannschaft gegen Japan punkten und auf einen positiven Ausgang im Parallelspiel zwischen Tunesien und den Niederlanden warten. Obwohl die Auslosung die Mindestpunktzahl für das Weiterkommen in der Meisterschaft sicherte, machte es der starke Druck gleichzeitiger Entscheidungen in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft für die Spieler schwierig, in Echtzeit Berechnungen über das Endszenario anzustellen, was Elanga daran hinderte, zu erkennen, dass die Punktzahl ausreichte.
Bilder, die kurz nach Ende des Spiels aufgenommen wurden, zeigen den Spieler mit einem Gesichtsausdruck völliger Entmutigung, ohne Anzeichen von Jubel über den gewonnenen Platz, während er mit den Händen vor dem Gesicht auf dem Spielfeld sitzen blieb. Die Verwirrung von Anthony Elanga war so spürbar, dass sogar Trainer Graham Potter seine Überraschung zum Ausdruck brachte. Der Trainer äußerte sich während der Pressekonferenz nach dem Spiel ausdrücklich zu dem Geschehen.
Trainer Graham Potter reagiert auf die Verwirrung der Spieler
„Das macht ein paar Dinge klar, nicht wahr? Die Situation könnte für alle nicht deutlicher sein. Er war eindeutig auf ein anderes Ergebnis konzentriert. Ich habe jetzt große Zuneigung zu ihm, aber ehrlich gesagt! Was für eine Situation. Wir haben ihn später informiert“, sagte Trainer Graham Potter.
Mit dem Endergebnis beendete das schwedische Team seine Teilnahme an der Gruppenphase auf dem dritten Platz der Gruppe F, hinter den Teams aus den Niederlanden und Japan. Trotzdem sicherte es sich als eines der besten drittplatzierten Teams den Einzug in die K.-o.-Runde. Das schwedische Team wartet nun auf die Festlegung der nächsten Begegnungen, um herauszufinden, auf welchen Gegner es in der nächsten Phase der Meisterschaft treffen wird.
















