Nissan ruft mehr als 600.000 Note-, Note Aura- und X-Trail-Fahrzeuge aufgrund eines Ausfalls des Batteriesteuergeräts zurück
Der Automobilhersteller Nissan kündigte einen Rückruf von 600.595 Fahrzeugen an, darunter die Modelle Note, Note Aura und X-Trail. Die vorbeugende Maßnahme ist aufgrund eines Fehlers in der Software erforderlich, die den Lithium-Ionen-Batteriecontroller verwaltet. Dieses Problem kann in Extremsituationen dazu führen, dass der Fahrzeugbetrieb während der Fahrt unterbrochen wird.
Die offizielle Mitteilung über den Rückruf wurde am 26. Juni an die japanische Verkehrsbehörde, das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus, übermittelt. Die untersuchten Autos wurden im Zeitraum vom 12. November 2020 bis zum 6. April 2026 hergestellt. Die Aufsichtsbehörde verlangt eine Meldung von Mängeln, die die Sicherheit beeinträchtigen könnten. Bisher wurden 452 Ausfälle dokumentiert, darunter ein Vorfall, der zu Sachschäden führte, was den Ernst der Lage unterstreicht.
Ein falsches Batterieprogramm kann fahrende Fahrzeuge lahmlegen
Der Kern des Problems liegt in einem Programmierfehler im Lithium-Ionen-Batteriecontroller, der zu falschen abnormalen Erkennungen führt. In diesem Fall bemerkt der Fahrer möglicherweise eine Warnung auf der Instrumententafel des elektrischen Systems des Fahrzeugs. Die unmittelbare Folge ist die Leistungsbegrenzung des Fahrmotors und im schlimmsten Fall der völlige Ausfall der Antriebskraft, wodurch eine Weiterfahrt unmöglich wird.

Das Software-Update behebt das Werksproblem
Um das Problem zu beheben, wird Nissan eine Korrekturmaßnahme umsetzen, die sich auf die Neufassung des Steuerprogramms für die Lithium-Ionen-Batteriesteuerung konzentriert. Alle betroffenen Fahrzeuge erhalten ein Software-Update, bei dem die fehlerhafte Version durch eine überarbeitete und funktionsfähige Version ersetzt wird, um Sicherheit und Leistung wiederherzustellen.
















