Der Skandal um die Kusskamera von Coldplay hat noch immer Nachwirkungen, und ein Jahr später meldet die Geschäftsleitung Schwierigkeiten
Kristin Cabot, ehemalige Leiterin der Personalabteilung, berichtete rund ein Jahr nach dem Vorfall, der im Internet viral ging und ihren persönlichen und beruflichen Weg tiefgreifend veränderte, über Neuigkeiten aus ihrem Leben.
In einem Interview mit The Boston Globe gab Cabot zu, dass er immer noch auf der Suche nach einem neuen Job auf dem Arbeitsmarkt ist. Sie bedauerte, dass sie aufgrund der Auswirkungen des Skandals nicht mehr in der Personalabteilung arbeiten konnte, die ihre Leidenschaft war. Derzeit konkurriert die Führungskraft um zwei leitende Positionen in einem anderen Sektor.
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Bevor sie sich auf die Arbeitssuche konzentrierte, brauchte Kristin Zeit, um sich mit den Folgen der übermäßigen Präsenz durch soziale Medien auseinanderzusetzen. „Ich bin immer noch ein emotionales Chaos, aber es geht mir besser“, sagte er. Cabot arbeitet derzeit als Beraterin für Pirth.org, eine gemeinnützige Organisation, die Opfer von Cyberangriffen unterstützt und ihre Erfahrung in Hilfe umsetzt. Sie fügte hinzu: „Ich habe das Gefühl, dass ich mich zu sehr verschlossen habe, und das gefällt mir nicht. Das bin nicht ich. Aber ich werde darüber hinwegkommen.“
Die Angriffe gegen Kristin Cabot begannen im Juli letzten Jahres. Damals wurden sie und Andy Byron, der frühere CEO der Firma Astronomer, während eines Coldplay-Konzerts in der Stadt Foxborough beim Umarmen auf der „Kiss-Cam“ gefilmt, was sie ins Rampenlicht der Medien rückte.

Nach dem Vorfall verließen beide Astronomer und wurden beschuldigt, ihre jeweiligen Partner betrogen zu haben. Allerdings scheinen Byron und seine Frau Megan Kerrigan die Krise überwunden zu haben. Kristins Ex-Ehemann Andrew Cabot gab bekannt, dass sie bereits vor der Episode getrennt waren und der Scheidungsantrag im August 2025 offiziell gestellt wurde.
„In diesem Moment habe ich eine wirklich schlechte Entscheidung getroffen. Ich leugne es nicht, ich versuche nicht, mich zu verteidigen. Aber ich meine, niemand sollte deswegen getötet werden“, sagte Kristin und bezog sich dabei auf die Morddrohungen, die sie erhalten hatte.
Der ehemalige Personalchef pflegt der Zeitung zufolge keinen Kontakt zu Andy Byron. Sie sucht eine neue Liebesbeziehung, steht aber vor erheblichen Schwierigkeiten. Dating-Apps kommen beispielsweise nicht in Frage, da die Verehrer Sie wahrscheinlich anhand viraler Posts erkennen würden.
„Ich weiß nicht, ob die Leute es lustig finden werden, mit der ‚Woman from Coldplay‘ abzuhängen, wenn sie mich erkennen“, sinnierte Kristin über die Schwierigkeit, mit ungewolltem Ruhm umzugehen.

















