Joviana Evelyn Iankovski, Biologiestudentin, wird in SC getötet; Freund gesteht die Tat
Die Leiche der 19-jährigen Joviana Evelyn Iankovski wurde am 10. August 2026 leblos im Haus ihres Freundes in Sangão im Süden von Santa Catarina entdeckt. Der tragische Tod ereignet sich nur eine Woche, nachdem die junge Frau ihr Studium der Biowissenschaften an der Universität Extremo Sul Catarinense (Unesco) begonnen hatte. Der Freund, José Gustavo Rabelo, 21, stellte sich der Polizei und gestand, das Opfer erstickt zu haben.
Die Ermittlungen geben Auskunft über das Tatgeständnis des Verdächtigen
Die Zivilpolizei von Santa Catarina verhaftete José Gustavo Rabelo auf frischer Tat wegen des Verdachts des Feminizids. Den ersten Aussagen des jungen Mannes zufolge versetzte er Joviana nach einem Streit zwischen dem Paar einen „Rear Naked Choke“-Schlag. Der für den Fall zuständige Delegierte Murilo da Cunha berichtete, dass die Beziehung zwischen den beiden nach Angaben der Familie des Opfers und des Verdächtigen selbst „sehr problematisch“ sei.
José Gustavo Rabelos Version der Todesursache muss noch offiziell bestätigt werden. Der Delegierte erklärte, dass die Ergebnisse der Untersuchung für die Bestätigung der Aussage des Verdächtigen von wesentlicher Bedeutung seien. Auch der Angreifer werde sich strafrechtlichen Untersuchungen unterziehen, da „er auch einige Verletzungen hat, bei denen es sich sogar um Verletzungen der Verteidigung des Opfers handeln könnte“, erklärte Cunha. Nach den Eingriffen wird der Freund ins Gefängnis verlegt.
In verschlossenem Raum gefundene Leiche verrät Gewohnheiten des Verdächtigen
Jovianas Leiche wurde in einem verschlossenen Raum in der Residenz von José Gustavo Rabelo gefunden, der bei seiner Mutter und Großmutter lebte. Allerdings befand sich keiner der Bewohner auf dem Grundstück, als die Militärpolizei das Opfer am Morgen des 10. August fand. Um Zugang zum Zimmer zu erhalten, musste die Polizei die Tür aufbrechen.
Komplette Berichterstattung: Aktuelle Nachrichten (DE)
Der Abgeordnete Murilo da Cunha stellte klar, dass der Verdächtige sein Zimmer immer verschlossen hielt und es üblich war, dass die anderen Bewohner des Hauses keinen Zugang zu dem Ort hatten, an dem er sogar isoliert seine Mahlzeiten einnahm. „Er nahm nicht nur das Opfer, sondern auch andere Frauen, mit denen er eine Beziehung hatte, mit, schloss den Raum ab und blieb isoliert“, erklärte Cunha. Diese Isolationsroutine führte dazu, dass das Verhalten des Freundes keinen unmittelbaren Verdacht auf die Anwesenheit des Schülers erweckte.
Die Mutter des Opfers alarmierte nach verdächtigen Nachrichten die Polizei
Die Entdeckung von Jovianas Leiche erfolgte, nachdem ihre Mutter die Polizei gerufen hatte. Sie berichtete, dass ihre Tochter am Donnerstag, dem 6. August, abgereist sei und dass die am Wochenende eingegangenen Nachrichten offenbar nicht von Joviana selbst verfasst worden seien. Angesichts des Verdachts suchte die Mutter Hilfe bei der Polizei, was den Verdacht aufkommen ließ, dass der Schülerin etwas Ernstes zugestoßen sein könnte.
Die Polizei ging zum Haus von José Gustavo Rabelo im Viertel Santa Apolônia. Als sie bemerkten, dass der Raum versiegelt war, brachen sie ein und fanden Joviana. Das Opfer war in Decken gehüllt und hatte Verletzungen im Gesicht. Die wissenschaftliche Polizei, die die ersten Untersuchungen vor Ort durchgeführt hat, geht davon aus, dass die junge Frau bereits seit mehr als einem Tag tot ist. Die genaue Todesursache und der genaue Zeitpunkt des Todes werden jedoch durch Expertenuntersuchungen ermittelt.
Verfolgen Sie: alles über Femizid
Unesc bedauert und Santa Catarina sieht sich einer Zunahme von Feminiziden gegenüber
Der Tod von Joviana Evelyn Iankovski löste große Aufregung aus, insbesondere in der akademischen Gemeinschaft der Unesc. Die Universität, an der Joviana am 3. August 2026 den Studiengang Biowissenschaften begonnen hatte, veröffentlichte eine Mitteilung ihres tiefen Bedauerns. Die Institution bekräftigte ihr Engagement für die Würde und den Schutz des Lebens und hob den Start des Programms „Unesc Com Elas“ im Mai 2026 hervor. Diese Initiative konzentriert sich auf die Aufnahme, Sensibilisierung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und bietet Prävention und Betreuung für Frauen in der akademischen Gemeinschaft.
Die Tragödie in Sangão spiegelt ein besorgniserregendes Szenario in Santa Catarina wider. Nach Angaben des Staatssekretariats für öffentliche Sicherheit verzeichnete der Staat bis Juli 2026 bereits 32 Femizide. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, wirksame Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor geschlechtsspezifischer Gewalt zu diskutieren und umzusetzen.
Hilfskanäle für Opfer von Gewalt in Santa Catarina
Menschen, die in Santa Catarina Gewalt gegen Frauen erleiden oder Zeuge davon werden, können über verschiedene Service- und Meldekanäle Hilfe suchen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Gesellschaft aufmerksam und bereit ist, Opfern zu helfen.
- WhatsApp der Zivilpolizei:(48) 98844-0011
- Virtuelle Polizeistation:Policeofficevirtual.sc.gov.br
- Wählen Sie 100 oder 182:Zur Meldung von Menschenrechtsverletzungen
- Militärpolizei:190

















