Rückzüge aus Cincinnati und Kanada erhöhen die Herausforderung für Sinner und Alcaraz bei den US Open
Die Entwicklung der US-Open-Sieger in den letzten dreißig Jahren zeigt ein klares Muster: Alle amerikanischen Grand-Slam-Sieger nahmen an mindestens einem der beiden vorangegangenen Masters-1000-Turniere teil. Nun stehen Jannik Sinner und Carlos Alcaraz, die die ersten beiden Plätze der Weltrangliste belegen, dieser seit der Gründung der Masters-Serie im Jahr 1990 etablierten Geschichte gegenüber und streben ohne traditionelle Vorbereitung nach der Trophäe in den USA. Für beide Tennisspieler stellt diese Abwesenheit eine ungewöhnliche Herausforderung dar und erhöht den Druck auf ihre Leistungen beim letzten Grand Slam der Saison.
Jannik Sinner, Tennis-Nummer eins seit April 2026, hat mit einer Verletzung am rechten Knie zu kämpfen. Der 24-jährige italienische Athlet gab am 9. August 2026 bekannt, dass er nicht am Cincinnati Masters 1000 teilnehmen werde. Sein letzter offizieller Wettkampf fand am 12. Juli 2026 statt, als er seinen zweiten Wimbledon-Titel in Folge gewann und Alexander Zverev im Finale besiegte.
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Auch Carlos Alcaraz, 23, gab am 4. August 2026 seinen Rückzug aus dem Turnier bekannt. Den Grund für seine Entscheidung verriet der Spanier im Gegensatz zum Italiener nicht. Er hat seit dem 15. April 2026, dem Datum, an dem er aufgrund einer Verletzung am rechten Handgelenk auf den Start im Achtelfinale der ATP 500 in Barcelona gegen den Tschechen Tomas Machac verzichtete, nicht mehr an Turnieren teilgenommen.
Kürzlich hat Alcaraz Bilder seines intensiven Trainings auf digitalen Plattformen geteilt. Gleichzeitig veröffentlichten internationale Medien Informationen über die zunehmende Steigerung seiner Trainingsbelastung und die Erwartung seiner Rückkehr auf die Plätze im August.
Neben Bedenken hinsichtlich der Gesundheit der Athleten könnte die Teilnahme von Sinner und Alcaraz an den US Open, die zwischen dem 23. August und dem 13. September stattfinden, durch den mangelnden Rhythmus im Spiel beeinträchtigt werden, sofern ihre Anwesenheit bestätigt wird. Der derzeitige Ruhestand von Alcaraz beispielsweise stellt die längste Zeit seiner Karriere ohne Wettkämpfe dar, wenn man die Zeit der Isolation aufgrund der Covid-19-Pandemie außer Acht lässt.














