Baylor Genetics meldet einen Cyberangriff, bei dem sensible Daten von Patienten und Mitarbeitern offengelegt wurden
Das diagnostische Genomikunternehmen Baylor Genetics gab bekannt, dass es das Ziel eines Cyberangriffs war, bei dem vertrauliche Patienten- und Mitarbeiterdaten kompromittiert wurden. Laut einer am 14. August veröffentlichten offiziellen Erklärung ereignete sich der Vorfall zwischen dem 11. und 17. Juni. Der Einbruch wurde im Frühsommer entdeckt und eine eingehende Untersuchung wurde am 30. Juli abgeschlossen.
Details zum Einbruch und Zeitplan des Vorfalls
Baylor Genetics hat im Frühsommer ungewöhnliche Aktivitäten in einem begrenzten Teil seiner Informationstechnologieumgebung festgestellt. Nach der Entdeckung bestätigte eine Untersuchung, dass ein unbefugter Dritter im Zeitraum vom 11. bis 17. Juni Zugriff auf bestimmte Bereiche des Netzwerks und die darauf gespeicherten Daten hatte. Die vollständige Analyse der erhaltenen Informationen dauerte einige Zeit und wurde am 30. Juli abgeschlossen, als das Ausmaß des Verstoßes bestätigt wurde.
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Patientendaten von Datenschutzverletzung betroffen
Das Unternehmen stellte fest, dass die kompromittierten Patientendaten erheblich schwankten. In einigen Fällen betraf der Verstoß personenbezogene Daten, die als vertraulich galten, was erhebliche Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes aufwirft.
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- Geburtsdatum
- Details zu ärztlichen Untersuchungen
- Labortestergebnisse
- Möglicherweise Informationen zur Krankenversicherung
- Sozialversicherungsnummern (für eine sehr begrenzte Untergruppe von Patienten)
Aktuelle und ehemalige Mitarbeiterdaten offengelegt
Der Verstoß gegen die Cybersicherheit war nicht auf Patienten beschränkt; Betroffen waren auch aktuelle und ehemalige Mitarbeiter von Baylor Genetics. Zu den kompromittierten Informationen dieser Kategorie gehörten möglicherweise kritische persönliche Daten wie Sozialversicherungsnummern, von der Regierung ausgestellte Ausweisdokumente und Finanzkontodaten, was das Ausmaß des Vorfalls vergrößerte.
Unternehmensaktien und was Baylor Genetics macht
Das Unternehmen hat bereits mit der individuellen Benachrichtigung der potenziell von dem Vorfall betroffenen Personen begonnen. Trotz der Ernsthaftigkeit der Lage berichtete Baylor Genetics, dass ihm bislang kein Identitätsdiebstahl, Betrug oder bestätigter Missbrauch offengelegter persönlicher Daten bekannt sei. Baylor Genetics ist auf Tests zur Sequenzierung des gesamten Genoms und des gesamten Exoms, gezielte Panels und spezielle Tests spezialisiert und ist ein wichtiger Akteur in der diagnostischen Genomikbranche.
Cyberangriffe nehmen in der Medizintechnikbranche zu
Der Vorfall bei Baylor Genetics spiegelt einen besorgniserregenden Trend zunehmender Cyberangriffe im Bereich Biowissenschaften und Medizintechnik wider. Mehrere namhafte Unternehmen waren in diesem Jahr das Ziel von Angriffen, was die Verwundbarkeit des Sektors verdeutlicht.
- Medtronic
- iRhythmus
- Stryker
- Neue Nordisk
- Amgen
Das Wiederauftreten dieser Ereignisse gibt Anlass zur Sorge hinsichtlich der Datensicherheit in einem Sektor, in dem es um äußerst sensible und hochwertige Informationen für Cyberkriminelle geht, was größere Investitionen in den Schutz erfordert.















