FIA-Präsident bezeichnet BYD als Hauptkandidaten für den Einstieg in die Formel 1 als zwölftes Team
Der Präsident des Internationalen Automobilverbandes (FIA) bekräftigte seine Unterstützung für eine Ausweitung der Anzahl der Teams am Start und verwies auf einen chinesischen Hersteller als starken Konkurrenten um den 12. Platz in der Formel 1.
Ben Sulayems Haltung für das Wachstum der Kategorie ist nicht neu. So hat sich Cadillac beispielsweise bereits die Teilnahme an der Formel 1 gesichert und ist ab 2026 als 11. Team bestätigt.
Angesichts der wachsenden Spekulationswelle rund um BYD ist eine neue Runde des Ausbaus des F1-Netzes erneut ein Thema von großem Interesse.
Die jüngsten Treffen zwischen Formel-1-Spitzenreitern und Vertretern des chinesischen Autoherstellers waren ausschlaggebend für die Verschärfung dieser Spekulationen.
Die FIA-Führung verteidigt den Eintritt eines chinesischen Herstellers in diese Kategorie
In einem Interview mit der deutschen Nachrichtenagentur DPA während der 24 Stunden von Le Mans äußerte Präsident Ben Sulayem seine Ansichten hinsichtlich der möglichen Aufnahme eines neuen Teams in die Formel 1.
Der Leiter betonte, dass das Ziel über die bloße Erhöhung der Teilnehmerzahl hinausgehe; Das Wichtigste ist, ein Projekt zu finden, das der Meisterschaft wirklich Vorteile und einen erheblichen Mehrwert bringt.
Ben Sulayem erklärte: „Es geht nicht nur darum, ein weiteres Team hinzuzufügen, es geht darum, das richtige Team hinzuzufügen. Und wir sehen das richtige Team in China.“
Obwohl das aktuelle F1-Reglement die Aufnahme eines 12. Teams vorsieht, kann die Umsetzung eines Expansionsprozesses auf Widerstand seitens bestehender Konkurrenten sowie des Formel-1-Managements stoßen.
Obwohl er sich dieser Herausforderungen bewusst war, brachte der FIA-Präsident deutlich seinen Wunsch zum Ausdruck, den Einstieg eines chinesischen Herstellers in die Hauptkategorie des Motorsports mitzuerleben.
Treffen in Monaco befeuern Spekulationen über BYD in der Formel 1
Parallel zu den immer bekannter werdenden Äußerungen der FIA trug eine Reihe jüngster Ereignisse hinter den Kulissen dazu bei, die Begeisterung weiter zu verstärken.
Während des Großen Preises von Monaco wurde bekannt, dass Stella Li, Vizepräsidentin von BYD, bei Treffen mit Ben Sulayem und Stefano Domenicali, CEO von F1, anwesend war, was die Gespräche über ein mögliches Projekt im Fahrerlager erheblich verstärkte.
Darüber hinaus betrafen weitere Details den möglichen Einstieg von BYD mit Christian Horner, dem ehemaligen Teamchef von Red Bull. Sein jüngster Auftritt zusammen mit BYD-Vertretern bei den Filmfestspielen von Cannes schürte die Gerüchte über seine Beteiligung an dem Unternehmen weiter.
Bisher hat der chinesische Autohersteller keine offizielle Erklärung abgegeben, in der er seine Pläne für den Einstieg in die Formel 1 bestätigt.
Sowohl die jüngsten Treffen als auch die öffentlichen Äußerungen von Ben Sulayem deuten jedoch darauf hin, dass die FIA eine mögliche Kandidatur von BYD mit großem Interesse begrüßen würde, wenn sich das Unternehmen dazu entschließt, sich der Kategorieliste anzuschließen.
















