Die Motivation von Blue Ivy führte dazu, dass Jay-Z jahrelang Dreadlocks trug und dann als Hommage einen Afro trug
Eine aktuelle Enthüllung von Beyoncé, die sie während der Veröffentlichung eines Videos für ihre Haarpflegemarke Cécred am Vatertag machte, brachte den emotionalen Grund ans Licht, der hinter den Dreadlocks steckt, die Jay-Z seit über acht Jahren trägt. Der Künstler erläuterte detailliert den sentimentalen Kontext, der den Rapper dazu veranlasste, seine Frisur anzunehmen und später zu modifizieren. Die siebenminütige Aufnahme mit dem Titel „The Blueprint“ enthüllte die Haarreise ihres Mannes und seine familiäre Inspiration.
In ihrer Erklärung erklärte Beyoncé, dass Jay-Zs Hauptmotivation, ihre Haare wachsen zu lassen, genau darin bestand, dass Blue Ivy die Ähnlichkeit zwischen ihren Haaren verstehen würde. Die Initiative begann im Jahr 2017, als das damals fünfjährige Mädchen ihre Unsicherheit über die Beschaffenheit ihrer eigenen Haare zum Ausdruck brachte. Nachdem er seiner Tochter zugehört hatte, beschloss der Musiker auch, sich Dreadlocks wachsen zu lassen, um die Selbstakzeptanz zu fördern. Die Familie wollte die Liebe und Wertschätzung für die natürlichen Locken des Kindes fördern.

Ungefähr acht Jahre später, kurz bevor Jay-Z zusammen mit der Band The Roots in Philadelphia auftrat, äußerte der Rapper gegenüber Beyoncé seinen Wunsch, seine Dreadlocks loszuwerden. Die Absicht war eine Hommage an seinen eigenen Vater, der traditionell einen Afro trug und ein Sportbegeisterter aus Philadelphia war. Die Sängerin gab zu, aufgrund der Dicke und Länge der Haare ihres Mannes Zweifel an der Durchführbarkeit des Verfahrens gehabt zu haben. Sie beschrieb das Entwirren ihrer Haare als ein Familienereignis und verriet, dass auch Blue Ivy dabei war und mit ihren eigenen Händen half.
Die Haartransformation dauerte etwa eine Woche und Beyoncé zeigte sich zufrieden mit dem Endergebnis. Sie lobte Jay-Zs Aussehen am Tag des Auftritts und erklärte, dass „sein Afro von Anfang bis Ende wunderschön war.“ Obwohl das Video teilweise als erweiterte Marketingstrategie für die Marke Cécred dient, verleiht die Seltenheit öffentlicher Äußerungen von Beyoncé der Erzählung zusätzlichen Wert. Diese Enthüllung nährt noch immer Spekulationen über mögliche Zusammenhänge mit zukünftigen Projekten des Künstlers, etwa dem rätselhaften „Ato III“.
















