Ein AMD Adrenalin 26.6.2-Treiberfehler unter Windows 10 erfordert ein Rollback und setzt FSR 4.1 für Radeon RX-Karten aus
Der Entwickler AMD hat einen kritischen Fehler im kürzlich veröffentlichten Radeon Software Adrenalin 26.6.2-Treiber erkannt, der für Besitzer von Radeon-Grafikprozessoren, die weiterhin das Betriebssystem Windows 10 verwenden, Unannehmlichkeiten verursacht hat. Das Update kann nach der Installation zu einer Fehlermeldung im Gerätemanager führen und in manchen Fällen den Start der Software komplett verhindern.
Benutzerberichte deuten darauf hin, dass Karten wie die Radeon RX 7900 und 7800 XT das Problem darstellen, das durch den Fehlercode 43 identifiziert wird. Die Inkonsistenz beschränkt sich nicht ausschließlich auf RDNA 3-Architekturen, sondern betrifft auch einige Radeon RX 9060 XT-Karten und sogar GPUs, die in Prozessoren der Ryzen 9000-Serie integriert sind.
Details zu dem von AMD identifizierten Fehler im Treiber für Windows 10
Die gute Nachricht für die meisten ist, dass der Hersteller bestätigt hat, dass das Problem offenbar nur auf die Windows 10-Umgebung beschränkt ist, was Windows 11-Benutzer beruhigt. Obwohl die Ingenieure des Unternehmens bereits damit beschäftigt sind, die Situation zu untersuchen, hat AMD noch keine Details zu einem möglichen Fixpaket oder der Veröffentlichung einer neuen Version des Treibers bekannt gegeben, um die Pattsituation zu lösen. Das Fortbestehen solcher Probleme in Windows 10 stellt eine anhaltende Herausforderung für Benutzer dar, die sich gegen eine Migration entscheiden, insbesondere angesichts der Tatsache, dass Microsoft diese Version des Betriebssystems nicht mehr offiziell unterstützt, was dazu führen könnte, dass Hersteller wie AMD weniger Priorität bei der Treiberunterstützung haben.
Als Linderungsmaßnahme empfiehlt das Unternehmen betroffenen Benutzern, bis eine endgültige Lösung verfügbar ist, das Rollback-Verfahren durchzuführen und zur vorherigen Version der Software, Radeon Software Adrenalin 26.6.1, zurückzukehren. Mehrere Berichte von denjenigen, die diese Empfehlung bereits umgesetzt haben, deuten darauf hin, dass sich die Umkehrung als wirksam erwiesen hat, um das Problem vorübergehend zu lösen.
Auswirkung des Fehlers: das Fehlen von FSR 4.1 für beeinträchtigte Benutzer
Die neueste Version des AMD-Treibers brachte wichtige neue Funktionen mit, darunter Unterstützung für die lang erwartete Veröffentlichung von DOOM: The Dark Ages und die Resynced-Version von Assassin’s Creed Black Flag. Die wichtigste Neuerung war jedoch die Einführung der FSR 4.1-Technologie, die speziell auf Grafikkarten der Radeon RX 7000-Serie ausgerichtet ist und auf der RDNA 3-Architektur basiert.
FSR 4.1-Verfügbarkeit für die Radeon RX 7000-Serie von AMD
Folglich hatten Benutzer, bei denen der Fehler unter Windows 10 auftrat, insbesondere solche mit GPUs der vorherigen Generation, die von der neuen Technologie profitieren würden, auf unbestimmte Zeit keinen Zugriff auf FSR 4.1. Es ist wichtig zu betonen, dass Gamer, die bereits auf Windows 11 umgestiegen sind, mit diesem Update keine Komplikationen erleben dürften.
Für den Kreis der betroffenen Nutzer besteht derzeit die einzig sinnvolle Alternative darin, auf einen offiziellen Fix von AMD zu warten. Die Situation wird durch die Tatsache verschärft, dass Microsoft den offiziellen Support für Windows 10 eingestellt hat, was sich auf die Geschwindigkeit und Priorität zukünftiger Lösungen für bestimmte Probleme auf diesem System auswirken kann.
















