Nach verheerenden Erschütterungen erschüttert ein neues Erdbeben der Stärke 4,8 Venezuela vor der Küste von Aragua
In der Küstenregion Venezuelas wurde ein neues und schweres Erdbeben registriert.
Daten des European-Mediterranean Seismological Center (EMSC) deuten darauf hin, dass das Beben mit einer Stärke von 4,8 um 15:20 Uhr venezolanischer Zeit (19:20 Uhr GMT) in der Nähe des Bundesstaates Aragua im nördlichen Teil des Landes auftrat.
Dieses neue seismische Ereignis folgt auf eine Reihe weiterer Nachbeben und Nachbeben, die aufgezeichnet wurden, nachdem am vergangenen Mittwoch zwei große Erdbeben mit einer Stärke von 7,2 bzw. 7,5 venezolanisches Territorium getroffen hatten. Die Region liegt in einem Gebiet intensiver tektonischer Aktivität nahe der Karibischen Platte, was sie in der Vergangenheit anfällig für häufige Erschütterungen gemacht hat.
Such- und Rettungsteams waren bereits im Wettlauf gegen die Uhr im Einsatz, um mögliche Überlebende früherer Erdbeben ausfindig zu machen, als am Samstag ein neues seismisches Ereignis das Gebiet erschütterte.
Die Erschütterungen vom Mittwoch haben bisher zur Bestätigung von mindestens 1.430 Todesfällen geführt. Darüber hinaus hat die Zahl der vermissten Personen mittlerweile 51.000 erreicht.
Nach Angaben der Behörden sinkt die Wahrscheinlichkeit, weitere Überlebende zu finden, nach den ersten 72 Stunden eines Erdbebens drastisch. Es besteht wachsende Besorgnis darüber, dass viele Opfer unter den Trümmern eingestürzter Gebäude begraben bleiben, was auf einen wahrscheinlichen Anstieg der endgültigen Zahl der Todesopfer hindeutet.
Das Epizentrum dieses jüngsten Bebens lag etwa 70 Kilometer (43,4 Meilen) westlich von Caracas, der venezolanischen Hauptstadt. Es gab keine unmittelbaren Berichte über Sachschäden oder Opfer, die in direktem Zusammenhang mit diesem Erdbeben standen.
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— EMSC (@LastQuake) June 27, 2026
Die Erdbeben vom Mittwoch richteten die größten Schäden im Bundesstaat La Guaira an und trafen auch einige Stadtteile der Hauptstadt Caracas schwer.
Die örtliche Bevölkerung hat jedoch ihre Unzufriedenheit mit der offensichtlichen Desorganisation bei den Reaktions- und Wiederherstellungsmaßnahmen der Regierung zum Ausdruck gebracht, ein Szenario, das durch die Unterbrechung wesentlicher Dienste wie Mobiltelefone und Internet an mehreren Standorten noch verschlimmert wird.
Am Samstagmorgen gab die venezolanische Regierung die Ankunft von 1.600 Mitgliedern internationaler Rettungsteams bekannt, die bei den Arbeiten helfen sollen.
















