Bei einem Angriff auf eine Schule in Bangkok kommen acht Menschen ums Leben, nachdem ein Schüler seine Großeltern ermordet und erschossen hat
Am 7. August 2026 ereignete sich in einer Bildungseinrichtung in Bangkok, der Hauptstadt Thailands, ein tragischer Vorfall, als ein Student eine Schießerei startete, bei der fünf Menschen starben und viele verletzt wurden. Bevor er zur Schule ging, tötete der junge Mann nach Angaben der Behörden auch seine beiden Großeltern in seinem Haus.
Nach dem Angriff auf die Schule beging der Schüler selbst Selbstmord, wodurch sich die Gesamtzahl der Todesopfer bei diesem bedauerlichen Ereignis auf acht erhöhte.
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Die Polizei bestätigte, dass es sich bei allen Opfern der Bildungseinrichtung um Lehrer und Mitarbeiter handelte. Darüber hinaus meldete die thailändische Regierung, dass 30 Menschen verletzt wurden, neun davon seien in ernstem Zustand.
Der örtliche Polizeikommandant Dechrapee Kongdee berichtete, dass es sich bei der für die Schießerei verantwortlichen Person um einen 14-jährigen Teenager handelte, der an der Schule selbst eingeschrieben war. Nach dem Angriff beging er Selbstmord.
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Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der junge Mann seine Großeltern ermordete, indem er sie zu Hause erschoss, bevor er zur Schule ging. Erst nach dem Vorfall in der Schule informierten die Behörden die älteren Menschen über ihren Tod, als sie bei einer Inspektion der Wohnung die beiden Leichen entdeckten.
Die Royal Thai Police gab an, dass sich der Vorfall an der Debsirin Nonthaburi High School im Bezirk Bang Kruai im Nordwesten der Hauptstadt ereignet habe. Im Jahr 2025 beschäftigte die Schule etwa 3.100 Schüler und 147 Lehrer.
Der thailändische Premierminister Anutin Charnvirakul erwähnte, dass der Teenager, der für den Angriff verantwortlich sei, laut Angaben eines engen Freundes, der von der Polizei befragt wurde, unter „studienbedingtem Stress“ gelitten habe und dass die Aktion „eindeutig“ vorsätzlich gewesen sei. Dieses Detail gibt Aufschluss über mögliche psychologische Faktoren hinter der Gewalt.
Sorgfältige Planung und laufende Untersuchungen
Die Polizei schätzt, dass der Student mindestens 26 Schüsse abgefeuert hat, mit einer Schusswaffe, die seinem Großvater gehörte. Der Premierminister berichtete, dass der junge Mann noch etwa 30 Projektile in seiner Waffe hatte, als er sich selbst erschoss.
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Die Genauigkeit der Schüsse sei festgestellt worden, viele hätten lebenswichtige Regionen der Opfer getroffen, sagte der Chef der nationalen Polizei, General Kittiratt Phanphet. Er erklärte weiter, dass die Polizei diesen Aspekt weiter untersuchen werde.
Premierminister Charnvirakul beschrieb den Angriff als „gut geplant“ mit „klaren Schritten und definierten Zielen“, was auf ein hohes Maß an Vorsatz hinweist.
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Yodchanan Wongsawat, stellvertretender Premierminister Thailands und Minister für Hochschulbildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation, kündigte an, dass bald ein Programm zur psychischen Gesundheit gestartet werde. Er erklärte, dass „im Hinblick auf Betreuungsmaßnahmen, einschließlich verschiedener Formen der Unterstützung, sowohl Lehrer als auch Schüler davon betroffen sein werden“, was zeigt, dass die Regierung sich um das psychische Wohlergehen der Schulgemeinschaft kümmert.
Horrorszenario und Studentenevakuierung
Eine am Tatort anwesende Person erzählte Reportern, dass die Studenten in einem Raum Zuflucht gesucht hätten, während sie Schüsse aus einem anderen Gebäude hörten. Sie blieben verborgen, bis die Polizei eintraf, an die Tür klopfte und einen sicheren Fluchtweg ermöglichte.
Die Evakuierung der Schule war geprägt von Schülern, die nach draußen rannten, Verletzten, die zu Krankenwagen transportiert wurden, und Lehrern, die sichtlich erschüttert waren, sich umarmten und weinten. Von Rettungsteams veröffentlichte Bilder zeigen ein Opfer auf einer Trage vor einem Krankenwagen, während ein anderes von einem Retter versorgt wird.
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Ein 18-jähriger Student gab an, dass er zunächst dachte, es handele sich bei den Geräuschen um Feuerwerkskörper oder darum, dass jemand einen Gegenstand getroffen habe.
Er kommentierte: „Zuerst dachte ich nicht, dass es eine Waffe sei. Es gab viele Schüsse: Bäng, Bäng, Bäng. Dann war es still. Dann fing es wieder an.“
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im Februar, als eine Lehrerin ums Leben kam und eine Schülerin verletzt wurde, nachdem ein Schütze das Feuer auf eine Schule im Bezirk Hat Yai im Süden Thailands eröffnet hatte. Dieses frühere Ereignis unterstreicht die Wiederholung solcher Tragödien im Land.
















