Sony verteidigt Monopolstellung im Rechtsstreit um PS Store
Sony verteidigt sich vor Gericht gegen mehrere Klagen, die geschäftliche Bedingungen für Transaktionen im digitalen Marktplatz PS Store angreifen. Die Kläger fordern finanzielle Entschädigungen von dem japanischen Technologiekonzern.
Kunden rügen Einschränkungen im PlayStation Store
Käufer attackieren die starren Verkaufsregeln, welche die Unternehmensführung innerhalb des eigenen Vertriebskanals vorschreibt. Die Justiz prüft den Fall. Nutzer kritisieren insbesondere die Bindung sämtlicher digitaler Käufe an diese spezifische Plattform der PlayStation.
Den Fall verstehen: Vier Gratisspiele erweitern das Angebot von PlayStation Plus
Juristische Initiativen beanstanden die lückenlose Kontrolle des japanischen Konzerns über sämtliche Verkäufe von Spieletiteln sowie Zusatzinhalten im PS Store. Anwälte der Klägerseite betonen dabei, dass diese strikte Bündelung aller Transaktionen auf das hauseigene System der Sony den freien Wettbewerb alternativer Anbieter vollständig unterbindet, wodurch Konsumenten zwangsläufig an feste Plattformpreise ohne marktübliche Ausweichmöglichkeiten gebunden bleiben und höhere Kosten tragen müssen.
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Finanzielle Auswirkungen auf das Vertriebsmodell von Sony
Die laufenden Verfahren zielen unmittelbar auf die Gaming-Sparte von Sony ab. Den Vorwürfen zufolge behält die Firma über den exklusiven Marktplatz festgelegte prozentuale Anteile bei jedem Kaufabschluss ein. Diese Praxis sichere dem Konzern dauerhafte Provisionen auf Kosten der Spielerschaft.
- Erhebung von Gebühren bei digitalen Transaktionen über die Plattform
- Monopolistische Kontrolle über die Bereitstellung virtueller Spieletitel
- Fehlende externe Bezugsquellen für Software auf den Endgeräten
Richter bewerten geschlossene Vertriebskanäle der Konsole
Sony erklärt gegenüber den Richtern, dass die geschlossene Architektur vorrangig der IT-Sicherheit diene. Diese restriktive Struktur garantiere zudem einen stabilen Systembetrieb für die gesamte PlayStation-Bibliothek.
Prüfung vertraglicher Bestimmungen durch die Justiz
Die zuständigen Gerichte analysieren derzeit technische Dokumente der juristischen Parteien. Vor einer Entscheidung über regulatorische Auflagen für Sony sichten Gutachter umfangreiche Beweismittel. Das Verfahren verbleibt bis zum Abschluss der Akteneinsicht in der Beweisaufnahme.