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Paulo Maia von SOS Aves e Cia analysiert Risiken durch Tauben

Pombo Doenças
Foto: randafiroica/Shutterstock.com
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Paulo Maia, leitender Präsident der Organisation SOS Aves e Cia, stellte klar, dass Stadttauben der Art Columba livia keineswegs als direkte Verursacher gefährlicher Infektionskrankheiten gelten können. Diese Tiere fungieren nicht als primäre Erregerreservoire, weshalb die Einstufung als klassische Schädlinge biologisch unzutreffend bleibt. Der Mensch schafft durch achtlos weggeworfene Lebensmittelabfälle im städtischen Raum die eigentlichen Anreize für die Massenansammlungen der Vögel.

Biologische Einordnung der Stadttauben und Umweltfaktoren

Lucas Jaques de Oliveira, Biologe und Dozent für Naturwissenschaften, teilt diese Einschätzung und verweist auf das Verhalten der Bevölkerung. Tauben suchen Futterplätze dort, wo Zivilisationsmüll offen zugänglich herumliegt.

Maia fordert daher ein Umdenken im Umgang mit den Straßenvögeln. Das birgt erhebliche Gefahren. Wenn getrocknete Ausscheidungen dieser Tiere über die Luft aufgewirbelt werden, atmen Passanten die darin enthaltenen Pilzsporen der Gattung Cryptococcus ein, was schwere Atemwegserkrankungen oder neurologische Störungen nach sich zieht, während direkte Kontakte mit frischem Vogelkot vor allem auf ungesäuberten öffentlichen Plätzen mikrobiologische Risiken bergen.

Übertragungswege und gesundheitliche Gefahren durch Kotreste

Oliveira weist darauf hin, dass getrocknete Fäkalien auf Gehwegen oder Plätzen infektiöse Partikel freisetzen. Durch die Luftverwirbelung gelangen Mikroorganismen direkt in die menschlichen Atemwege.

  • Meningitis als gefährlichste Verlaufsform mit potenziell tödlichem Ausgang
  • Kryptokokrose und Histoplasmose durch inhaliertes Sporenmaterial
  • Toxoplasmose sowie dermatologische Reaktionen und allergische Reizungen

Obwohl Tauben viele Erreger beherbergen können, existiert laut Maia keine einzige Infektionskrankheit, deren alleiniger Überträger diese Vögel wären. Fledermäuse und Nageti

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