Die FIA ​​akzeptiert die Überprüfung der Strafen, die Gasly beim GP von Monaco zum Podiumsplatz geraubt haben

Pierre Gasly

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Die FIA ​​hielt den Antrag von Alpine, die beiden 5-Sekunden-Strafen gegen Pierre Gasly wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse beim GP von Monaco neu zu bewerten, für zulässig. Der Franzose hatte als Dritter die Ziellinie überquert, fiel aber nach der Strafe auf den siebten Platz zurück.

Gasly war einer von sechs Fahrern, die im Rennen in Monte Carlo aus demselben Grund bestraft wurden. Alpine argumentierte, dass das FOM-Messsystem (Formula One Management) falsch funktionierte und die Geschwindigkeit des Fahrers überschätzte. Die am Mittwoch vom FOM bereitgestellten Daten stützten die Entscheidung der FIA, die Überprüfung einzuleiten.

Die Überprüfungsanhörung begann unmittelbar nach der Zulässigkeit des Antrags an diesem Donnerstag (11). Das Ergebnis könnte die endgültige Klassifizierung des Rennens verändern, das Podium an Gasly zurückgeben und sich direkt auf Isack Hadjar von Red Bull auswirken, der derzeit den dritten Platz belegt.

Messsystem im Check in der Boxengasse von Monaco

Die Boxengasse von Monaco weist spezifische Merkmale auf, mit Kurven und Winkeln, die die Messung durch im Asphalt eingebettete Zeitmessschleifen beeinflussen. Mehrere Fahrer, darunter George Russell (Mercedes), wurden wegen geringfügiger Verstöße erwischt – in einigen Fällen sogar nur 0,1 km/h über der 60-km/h-Grenze.

Russell erhielt eine 5-Sekunden-Strafe und anschließend eine Durchfahrtsstrafe, weil er die Strafe nicht korrekt verbüßte, was ihn aus der Punktezone brachte. Alpine betonte außerdem, dass die FIA ​​und die FOM bereits von möglichen Problemen mit den Timing-Zyklen wussten, obwohl die Gremien diese Ansicht bestritten haben.

Die Entscheidung der FIA, die Überprüfung zu akzeptieren, stellt ein Eingeständnis dar, dass das im Rennen verwendete Erkennungssystem möglicherweise Mängel aufweist. Dies stellt einen Präzedenzfall für ähnliche Fragen anderer betroffener Teams dar.

Was sich für Gasly und die Saison ändert

Für Gasly und Alpine, die in der Saison 2026 einen heiklen Moment durchleben, wäre die Rückeroberung des Podiums ein deutlicher Auftrieb. Der Franzose feierte zunächst über Funk den dritten Platz, ohne zu wissen, welche Strafen nach dem Rennen verhängt wurden. Das Endergebnis machte ihn sichtlich frustriert.

Für die Formel 1 als Ganzes zeigt der Fall die Notwendigkeit einer größeren Präzision oder Überarbeitung der Methoden zur Überwachung der Boxengasse auf, insbesondere auf Stadtkursen wie Monaco, wo kleine Abweichungen in der Flugbahn große Auswirkungen auf die Ergebnisse haben können. In der Anhörung muss festgelegt werden, ob die Strafen aufrechterhalten oder vor der nächsten Stufe in Barcelona aufgehoben werden.

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