Flossenwale, der zweitgrößte Wal der Welt, werden an der Küste von Ilhabela ungewöhnlich dünn gesichtet und geben Anlass zur Sorge
Ein Geschäftsmann aus der Schifffahrtsbranche in Ilhabela dokumentierte die Passage eines Finnwals, der zweitgrößten Art der Welt, durch die Gewässer der Nordküste von São Paulo. Die mit einer Drohne erstellte visuelle Aufnahme des Meeressäugers erfolgte am Sonntag (14).
Die Sichtung des Tieres fand konkret im Kanal nördlich der Inselstadt statt, wie Marcos Cará, der Walbeobachter, berichtete. Diese majestätischen Wale können leicht eine Länge von mehr als 20 Metern erreichen und gelten als die zweitgrößten Wale überhaupt.
Details über die beeindruckende Größe teilte der Ozeanograph Hugo Gallo Neto vom Argonauta-Institut mit. Er berichtete, dass der Finnwal eine Länge von mehr als 25 Metern erreichen und etwa 70 Tonnen wiegen könne.
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Diese Walart ist weltweit verbreitet und kommt in allen Ozeanen vor, bevorzugt jedoch ozeanische Umgebungen und tiefere Gewässer. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Fischen, Tintenfischen und Krebstieren, die er durch das Filtern des Wassers mit seinen Flossen gewinnt.
In Bezug auf das in Ilhabela beobachtete Exemplar wies Hugo Gallo Neto auf einen besorgniserregenden Punkt hin: seinen körperlichen Zustand. Das Tier zeigte sichtbare Anzeichen von Schlankheit, ein Aspekt, der bei Beobachtern Alarm auslöste.
Die Relevanz der Sichtung liegt nicht nur in der Anwesenheit des Finnwals an der brasilianischen Küste, wo er bereits bekannt ist, sondern vor allem in dem ungewöhnlichen Verhalten, das er zeigte. Das beeinträchtigte Aussehen des Tieres mit seiner bemerkenswerten Schlankheit ist ein entscheidender Faktor für die Studien.
Tatsächlich wird die Anwesenheit und Anwesenheit eines Tieres dieser Art in einem Küstenstreifen wie Ilhabela als ungewöhnliches Ereignis eingestuft.
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Dieses Ereignis bietet eine wertvolle Gelegenheit, die Forschung zur Ökologie des Finnwals und seiner Migrationsbewegungen zu vertiefen. Die Überwachung Ihres Verhaltens an atypischen Orten kann wichtige Daten liefern.
Angesichts der Anwesenheit großer Wale wie Finnwale betonte der Ozeanograph, wie wichtig es sei, Sicherheitsrichtlinien zu befolgen. Dazu gehört, einen Mindestabstand von 100 Metern zum Tier einzuhalten, die Geschwindigkeit des Schiffes zu reduzieren und plötzliche Bewegungen zu vermeiden. Es ist wichtig, diese Tiere niemals in die Enge zu treiben, sie zu jagen oder zu berühren.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wird empfohlen, schnelle Manöver und laute Geräusche zu vermeiden und den Schiffsmotor innerhalb des sicheren Beobachtungsbereichs im Leerlauf zu halten.
Für Hugo Gallo Neto ist die Praxis der bewussten Beobachtung von grundlegender Bedeutung, da sie die Auswirkungen auf das Meeresleben verringert und die Integrität sowohl der Tiere als auch der Beobachter gewährleistet.
Angesichts der Tatsache, dass es sich in seinem natürlichen Lebensraum um einen großen Wal handelt, wies der Experte darauf hin, dass Rettungs- oder Rehabilitationsmöglichkeiten, wie sie bei kleineren Meerestieren üblich sind, nicht durchführbar seien. Die Tätigkeit spezialisierter Teams beschränkt sich auf die technische Analyse des Ereignisses, die Datenerfassung und, sofern autorisiert, auf konkrete Eingriffe, wie etwa die Beseitigung verwickelter Netzwerke.














