Toyota kündigt die Rückkehr der Sportwagen MR2 und Celica sowie den Ausbau der Marke GR an
Toyota ist dabei, seine Sportwagenpalette zu revitalisieren, plant die Rückkehr der gefeierten Modelle MR2 und Celica und entwickelt gleichzeitig die GR-Abteilung zu einer unabhängigen Hochleistungsmarke. Die Ankündigung spiegelt eine strategische Änderung des japanischen Autoherstellers wider und unterstreicht sein Engagement für Modelle, die Enthusiasten fesseln, wie am 14. August angekündigt.
Ausbau der Marke GR als eigenständiger Geschäftsbereich
Die GR-Abteilung, die BMW M und Mercedes-AMG entspricht, hat ihre Wurzeln in Gazoo Racing, dem Motorsportteam, das für erfolgreiche Modelle wie den Toyota GR Yaris, den GR Supra und den GR 86 verantwortlich ist. Derzeit erweitert das Unternehmen seine Aktivitäten mit dem Ziel, sich als eigenständige Marke wieder aufzubauen und innerhalb des Konglomerats mit Lexus und Century zu konkurrieren.
Die ersten Modelle, die ausschließlich das „GR“-Emblem tragen, werden der neue GT-Supersportwagen und seine Rennversion, der GT3, sein. Zukünftig ist geplant, das Angebot um Einstiegsmodelle zu erweitern und eine große Familie von Sportwagen unterschiedlicher Preisklassen zu konsolidieren. Diese Initiative ist Teil einer größeren Anstrengung zur aktiven Entwicklung von Fahrzeugen für Enthusiasten.
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MR2 und Celica: Die Rückkehr von Klassikern und Prototypen im Test
Noch immer unter dem Dach der Leidenschaft für das Fahren im Automobilbereich entwickelt Toyota einen Prototyp des MR2, eines zweisitzigen Mittelmotor-Sportwagens. Dieses Modell, das voraussichtlich mit einem 600 PS starken Vierzylinder-Turbomotor ausgestattet sein wird, nimmt bereits an einer nationalen Meisterschaft in Japan teil und dient als Testplattform.
Die Rückkehr des legendären Celica auf den Markt ist ebenfalls in der Planungsphase. Es besteht die Erwartung, dass es als Basis für Toyotas nächstes Fahrzeug in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) dienen und die Verbindung der Marke zu ihren Wurzeln im Motorsport stärken wird.
Akio Toyodas Vision für eine neue Ära des Autoherstellers
Toyota-Präsident Akio Toyoda, bekannt als begeisterter Rennfahrer, war der Haupttreiber dieser Transformation. Sein Motto „Ich werde nie wieder langweilige Autos bauen“ leitet die aktuelle Unternehmensphilosophie, die ein besonderes Engagement für Hochleistungsmodelle mit Verbrennungsmotoren zum Ausdruck bringt.
Diese Haltung steht im deutlichen Gegensatz zur bisherigen Strategie des Autoherstellers, die sich hauptsächlich auf das Verkaufsvolumen konzentrierte. Die Entwicklung der neuen GR-Sportwagen erfolgt parallel zu den Aktivitäten von Gazoo Racing im Motorsport und unterstreicht die Integration zwischen Wettbewerben und der Produktion von Fahrzeugen für die Straße.
Mentalität ändern: Markenimage priorisieren
Tomoya Takahashi, Präsident der Motorsportabteilung von Toyota, sagte, diese Änderungen spiegeln eine neue Unternehmensmentalität wider. Ihm zufolge priorisiert das Unternehmen nun Nischenmodelle, die das Image der Marke verbessern, zu Lasten der reinen kommerziellen Relevanz.
- In den 2000er Jahren verfolgte Toyota einen „Globalen Masterplan“, der es zu einem Unternehmen machte, das sich ausschließlich auf profitable Autos konzentrierte.
- Mittelmotormodelle wie der MR2 wurden eingestellt, da sie keine großen Verkaufsmengen generierten.
- Die Führung von Akio Toyoda hat Toyota empfänglicher für Herausforderungen und Projekte gemacht, die früher als „undenkbar“ galten, wie etwa das Testen von Prototypen in Rennen mit dem Präsidenten selbst am Steuer.
Takahashi erklärte, dass Toyota mit diesen Bemühungen ein starkes Engagement für die Fortführung der Automobilproduktion zum Ausdruck bringen und dabei den Motorsport als zentrale Säule nutzen möchte.

















