Neue Generation des Nissan Kicks in Japan vorgestellt: e-Power-Hybrid mit Allradantrieb und abenteuerlicher Rock Creek-Option
Nissan stellte in Japan die zweite Generation seines Kicks-SUV vor und verfolgte damit einen anderen Ansatz als auf dem brasilianischen Markt, wo die Einführung der neuen Phase des Modells für 2025 geplant ist. Während die nationale Variante traditionellen Verbrennungsmotoren den Vorzug gibt, überrascht die japanische Ausgabe, indem sie ausschließlich das e-Power-Hybridsystem mit Front- oder Allradantriebsoptionen anbietet, was die Elektrifizierungsziele des asiatischen Marktes und die globale Strategie des Autoherstellers für verschiedene Märkte widerspiegelt.
Dieses innovative Antriebssystem integriert einen 1,4-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor, dessen Hauptfunktion darin besteht, als Stromgenerator zu fungieren und 98 PS für die Lithium-Ionen-Batterie zu entwickeln. Die Elektromotoren sind ausschließlich für den Antrieb der Räder verantwortlich, sodass ein sich selbst aufladender Hybrid entsteht, der keine externe Aufladung erfordert. Die Einstiegsversion verfügt über einen 143 PS starken Elektromotor vorne, während die e-4ORCE-Allradkonfigurationen über einen zusätzlichen 68 PS starken Elektromotor hinten verfügen. Der Autohersteller betont, dass diese neue Motorengeneration im Vergleich zur Vorgängergeneration um mehr als 10 % effizienter sei.
In ästhetischer Hinsicht weisen die für den japanischen Markt bestimmten Kicks ein Design auf, das dem in Brasilien verkauften Modell sehr ähnlich ist. Die Unterschiede manifestieren sich in Besonderheiten wie Blinkern mit transparenten Linsen und der Einführung neuer Farbtöne für die Karosserie, darunter Resonance Blue. Die Einstiegsvarianten verfügen über strukturierte Kunststoffoberflächen an der Außenseite, während die G-Version der Spitzenklasse mit einer anspruchsvolleren LED-Beleuchtung und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Diamantschliff ausgestattet ist.
Intern liegt die wesentliche Änderung gegenüber der Amerika-Version in der Position des Lenkrads, das beim japanischen Modell rechts positioniert ist. Die Kabine verfügt über ein Panel mit zwei 12,3-Zoll-Digitalbildschirmen, ergänzt durch Funktionen wie Zero-Gravity-Sitze, Kunstlederbezüge, eine 100-Volt-Steckdose für die Stromversorgung externer Geräte und die ProPilot-Suite an Fahrassistenztechnologien, die je nach gewählter Konfiguration variieren.
Die neue Rock Creek-Variante verstärkt den abenteuerlichen Stil
Eines der größten Highlights dieser neuen Reihe ist die Einführung der Rock Creek-Version. Diese vom Nissan Motorsports & Customize-Team entworfene Konfiguration zeichnet sich durch ein Design mit einer stärkeren Neigung zum Gelände aus, mit silbernen Rillen am Frontgrill, schwarzen Details an den Stoßfängern, Kurbelgehäuseschutz, der Aluminium simuliert, und Rädern mit exklusivem Design. Innen verfügt das Modell über wasserdichte Sitzbezüge und lavarote Nähte.
Die kürzlich eingeführten Kicks sind jetzt in Japan zu einem Startpreis von etwa 95.000 R$ (entspricht 2.999.700 Yen) erhältlich und erreichen in der Spitzenversion G mit Allradantrieb etwa 135.000 R$ (4.248.200 Yen). Rock Creek soll in den kommenden Monaten eintreffen, die ersten Lieferungen sind für Ende dieses Jahres geplant und der geschätzte Wert liegt zwischen 127.000 und 136.000 R$ (4 bis 4,3 Millionen Yen).
















