Die FIFA erklärt, warum Bellingham keine Rote Karte erhielt, weil er sich bei der Weltmeisterschaft den Mund zugehalten hatte
Jude Bellingham, englischer Mittelfeldspieler, warf Fragen auf, als er sich letzten Dienstag beim torlosen Unentschieden zwischen England und Ghana bei der Weltmeisterschaft den Mund zuhielt (24). Die Klage ließ Zweifel an einem möglichen Ausschluss nach dem sogenannten „Lei Vini Jr.“ aufkommen, doch der Kontext der Situation erklärt die Schiedsentscheidung.
Eine neue FIFA-Richtlinie legt Strafen für Sportler fest, die bei Konflikten, Diskussionen oder Provokationen auf dem Spielfeld den Mund bedecken. Das Hauptziel besteht darin, es den Kameras und Schiedsrichtern zu erschweren, etwaige verbale Vergehen zu erkennen.
Das bloße Bedecken des Mundes führt jedoch nicht zu einem sofortigen Ausschluss. In der Episode mit Bellingham wurde die Interaktion mit Jordan Ayew nicht als Moment des Konflikts oder der Auseinandersetzung charakterisiert. Aus diesem Grund wurde der englische Spieler nicht mit einer roten Karte bestraft.
Die Anwendung der Regel hängt direkt von der Verwendung der Geste ab. Ein klares Beispiel ist Miguel Almirón aus Paraguay, der in einem Spiel gegen die Türkei vom Platz gestellt wurde. Der Spieler bedeckte seinen Mund, als er während eines hitzigen Streits einen Gegner ansprach, wobei der Spielzug vom VAR überprüft wurde, bevor eine direkte rote Karte ausgegeben wurde.
In der 48. Minute der 1. Halbzeit – direkte Rote Karte für Almirón aus Paraguay gegen die Türkei
Almiróns Ausschluss aufgrund von Diskussionen
Die Kontroverse um Bellinghams Vorgehen nahm zu, weil Miguel Almirón Tage zuvor als erster Athlet nach der als „Lei Vini Jr.“ bekannten Richtlinie bestraft wurde. in dieser Ausgabe der Weltmeisterschaft. Er wurde beim 1:0-Sieg Paraguays über die Türkei vom Platz gestellt, nachdem er sich bei einem Streit mit einem Gegner den Mund zugehalten hatte. Der Stürmer wurde von der FIFA für ein Spiel gesperrt und verpasste die paraguayische Mannschaft in der letzten Runde der Gruppenphase.
Der Vorfall mit Almirón diente als Parameter für die Interpretation der neuen Regel, da die Strafe in einem Szenario expliziter Konfrontation verhängt wurde, anders als bei Bellingham in seinem Gespräch mit dem ghanaischen Spieler. Diese Unterscheidung ist entscheidend für das Verständnis der unterschiedlichen Entscheidungen auf diesem Gebiet.
















