Der neue Hyundai i20 schließt die Lücke zwischen HB20 und Creta mit Turbomotor, Spitzentechnologie und erhöhter Sicherheit
Der Hyundai i20 erscheint auf dem Automobilmarkt, um eine strategische Lücke in der Produktpalette des südkoreanischen Autoherstellers zu schließen und positioniert sich zwischen dem kompakten HB20 und dem Sport Utility Vehicle Creta, ein Schritt, der seine Präsenz in wachstumsstarken Segmenten ausbauen soll. Während der Testphase wurde das Modell zunächst mit einem möglichen Nachfolger des HB20 verwechselt, doch es stellte sich heraus, dass es sich um ein völlig neues Fahrzeug handelte, das als „leichter Crossover“ konzipiert und etwas größer als der HB20 war.
Zu den technischen Daten des i20 zählen eine Länge von 4.130 mm und ein Radstand von 2.580 mm, eine Breite von 1.780 mm (bzw. 2.045 mm unter Berücksichtigung der Spiegel) und eine Höhe von 1.505 mm. Sein Kofferraum fasst 346 Liter, der Kraftstofftank fasst 50 Liter und die Gesamtmasse des Fahrzeugs beträgt 1.205 kg. Unter der Haube befindet sich ein 1-Liter-Flex-Dreizylinder-Turbomotor, der 115 PS Leistung und 17,5 kgfm Drehmoment liefert (beide mit Ethanol oder Benzin). Der Verbrauch schwankt laut Inmetro zwischen 8,8 und 10,1 km/l in der Stadt/auf der Autobahn mit Ethanol und 12,6/14,3 km/l mit Benzin, was einer Reichweite von 440/505 km (Ethanol) bzw. 630/715 km (Benzin) entspricht. Es handelt sich um einen Frontantrieb mit einem Sechsgang-Umlaufautomatikgetriebe und die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert 11,7 Sekunden.
Die Einstiegskonfigurationen, die zwei der sechs angebotenen Versionen darstellen, basieren ausschließlich auf flexiblen Saugmotoren, was eine Reduzierung von Leistung und Drehmoment um etwa ein Drittel mit sich bringt. Das Frontdesign und die Frontpartie des Fahrzeugs sind optisch ansprechend gestaltet, die Scheinwerfer und Rückleuchten sind harmonisch dimensioniert. Beim Blick auf das Profil fallen die 17-Zoll-Leichtmetallräder ins Auge, auch wenn die Form der Hecksäule ungewöhnlich erscheinen mag. Die miteinander verbundenen Laternen an der Rückseite verleihen dem Set einen Hauch von Modernität und Raffinesse.
Im Innenraum überrascht der i20 mit Elementen wie vertikalen Lüftungsschlitzen. Die digitale Instrumententafel und der Multimedia-Bildschirm, beide 12,3 Zoll groß und integriert, stechen hervor und übertreffen die Konkurrenz in den besser ausgestatteten Versionen. Allerdings könnte die Qualität der Veredelungsmaterialien verbessert werden, um mit dem technologischen Niveau Schritt zu halten. Der etwas längere Radstand als bei Modellen wie Tera, Pulse und Sonic garantiert mehr Komfort und Beinfreiheit für die Insassen auf der Rückbank.
Eines der größten Highlights des Hyundai i20 ist sein robustes Sicherheitspaket. Das Fahrzeug ist mit zehn aktiven Sicherheitselementen und fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen (ADAS) ausgestattet, was doppelt so viel ist wie die drei Hauptkonkurrenten.
Der erste dynamische Kontakt mit dem i20 erfolgte in einer begrenzten Umgebung, einer kurzen und genau definierten Teststrecke. Dennoch zeigten das Fahrverhalten und die Stabilität des Fahrzeugs zufriedenstellende Ergebnisse. Die geringfügige Leistungsreduzierung um 5 PS, die zur Erfüllung der Anforderungen des IPI-Verde-Programms vorgenommen wurde, war unter diesen Ausgangsbedingungen kaum spürbar. Im alltäglichen Einsatz dürfte der 100 kg leichtere HB20 jedoch eine überlegene Leistung erbringen. Einer der bemerkenswerten Vorteile des i20 gegenüber seinen direkten Konkurrenten ist die Integration einer Feststellbremse mit automatischer Immobilisierungs- und Lösefunktion, bekannt als Auto-Hold. Diese Funktion erweist sich im Stadtverkehr, insbesondere in Stop-and-Go-Situationen, als äußerst praktisch und komfortabel.
Der Hyundai i20 wird in Brasilien zu einer Preisspanne verkauft, die bei 99.990 R$ beginnt und je nach gewählter Version und Ausstattung bis zu 139.990 R$ erreichen kann.
















