Cristiano Ronaldo verhandelt um 75 Prozent an Al-Nassr in RiadPor Luís Henrique Costa
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Der Stürmer Cristiano Ronaldo und der US-amerikanische Unternehmer Gerry Cardinale nahmen am 15. September 2026 in Riad offizielle Verhandlungen mit dem Public Investment Fund von Saudi-Arabien auf, um durch ein multinationales Konsortium mit drei weiteren lokalen Geldgebern die Anteilsmehrheit von 75 Prozent am Verein Al-Nassr vollständig zu übernehmen. Dieser Vorstoss zielt darauf ab, den saudi-arabischen Spitzenklub vollständig aus staatlicher Hand in private Trägerschaft zu überführen.
Der portugiesische Nationalspieler besitzt bereits fünf Prozent der Gesellschaftsanteile an Al-Nassr.
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Fünf Investoren formieren diese Gruppe und stellen Millionensummen für den Erwerb der Kontrollmehrheit bereit. Neben Cristiano Ronaldo und Cardinale traten drei saudi-arabische Unternehmer mit festen Geschäftsfeldern im nationalen Sportsektor dem Verbund bei. Die Bietergruppe legt dem Staatsfonds nun ihr bindendes Übernahmeangebot für den Verein aus Riad vor.
Konsortium strebt Kontrollmehrheit über staatliche Anteile an
Der Public Investment Fund sicherte sich die 75 Prozent an Al-Nassr im Rahmen der 2023 begonnenen staatlichen Neustrukturierung der vier führenden Klubs des Landes. Ein Abschluss des Verkaufs erfordert eine Einigung über die finanziellen und vertraglichen Bedingungen mit den Vertretern des staatlichen Fonds.
- Cristiano Ronaldo hält als Spieler aktuell Anteile an Al-Nassr
- Gerry Cardinale kontrolliert den AC Milan über RedBird Capital Partners
- Drei saudi-arabische Unternehmer aus der Wirtschaft beteiligen sich
- Der Public Investment Fund besitzt 75 Prozent des Klubs
Cardinale bringt Erfahrungen aus der Leitung eines traditionsreichen europäischen Fussballvereins in das Vorhaben ein. Der US-Finanzmanager erwarb die Führung beim AC Milan im Jahr 2022 durch seine Beteiligungsgesellschaft RedBird Capital Partners. Diese New Yorker Investmentfirma verwaltet verschiedene Beteiligungen im globalen Sport- und Unterhaltungsgeschäft. Der Einstieg bei Al-Nassr baut die internationale Sportpräsenz von Cardinale weiter aus.
Beide Verhandlungsparteien halten den Ausgang der Gespräche in Saudi-Arabien weiterhin offen. Die Bewertung des saudischen Hauptstadtvereins bildet den zentralen Kern der laufenden Beratungen.
Sportliche Führungsrolle und Millionensummen der Partner
Cristiano Ronaldo unterschrieb seinen ersten Arbeitsvertrag bei Al-Nassr Ende 2022 und entwickelte sich zum sportlichen Aushängeschild der saudischen Profiliga. In Riad holte der Angreifer den nationalen Titel und gestaltete die vereinsinternen Personalplanungen mit. Durch die geplante Transaktion baut der Profi seine Eigentümerstellung beim Tabellenführer signifikant aus.
Jeder der fünf Partner im Konsortium leistet eine eigenständige Millionenzahlung zur Finanzierung dieses Kaufes. Eine offizielle Summe für den Gesamtwert des 75-Prozent-Pakets bestätigten die Beteiligten bisher nicht.
Beteiligungen im europäischen und arabischen Profifussball
Mit dem Kaufangebot bei Al-Nassr setzt Cristiano Ronaldo seine strategische Tätigkeit im professionellen Fussballgeschäft fort. Im Februar 2026 erwarb er bereits 25 Prozent am spanischen Zweitligisten UD Almería. Jenes Engagement markierte seinen Einstand als Miteigentümer eines europäischen Klubs. Die neuen Verhandlungen in Riad untermauern den schrittweisen Übergang des Fussballers in die Vereinsführung.
Die fünf Partner warten nun auf die Freigabe durch das Direktorium des Public Investment Fund. Ohne die Zustimmung der staatlichen Aufsichtsratsmitglieder lässt sich der Kaufvertrag nicht unterzeichnen.
Das Konsortium plant eine gemeinsame Verwaltung der Klubstrukturen nach dem Abschluss der Übernahme. Bis zu einer endgültigen Vereinbarung verbleibt die Klubführung unter der gemeinsamen Aufsicht des Staatsfonds und der Minderheitsgesellschafter.
Die Gespräche dauern an.
Al-Nassr trainiert während der Übernahmegespräche unter der Eigentümerstruktur von Ende 2022 weiter. Cristiano Ronaldo bleibt aktiver Spieler des Kaders in Riad, während sein Anwaltsteam mit Gerry Cardinale verhandelt.















